Förderung der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Teilhabe besonders vulnerabler Flüchtlinge und Migrantinnen sowie au

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421006
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kolumbien
Finanzierungsvolumen
€ 3.750.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 32.155,18
Noch verfügbar
€ 3.717.844,82
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2025 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
01.07.2025
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Agencia Presidencial de Cooperación Internacional de Colombia
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS; Familienplanung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Promoting the economic and health participation of particularly vulnerable refugees and migrants as well as host communities in Colombia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421006; Förderung der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Teilhabe besonders vulnerabler Flüchtlinge und Migrantinnen sowie au (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421006
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Kolumbien hat sich zu einem der Hauptaufnahme- und Durchgangsländer für Flüchtlinge und Migrant*innen, vor allem aus Venezuela, aber auch aus anderen Staaten entwickelt. Die gesellschaftliche Teilhabe dieser Gruppen sowie von Mitgliedern aufnehmender Gemeinden ist aufgrund von Barrieren bei Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten deutlich eingeschränkt. Es bleibt ihnen zudem oft der Zugang zu zielgruppenspezifischen Gesundheitsdienstleistungen verwehrt, wie zur Schwangerschaftsversorgung. Sie sind zudem sehr gefährdet, Opfer von geschlechtsbasierter Gewalt zu werden. Ziel: Flüchtlinge, Migrant*innen und besonders gefährdete Gruppen haben Zugang zu Jobs, Dienstleistungen für sexuelle und reproduktive Gesundheit sowie dem Schutz vor geschlechtsbasierter Gewalt. Somit sind die wirtschaftliche und soziale Teilhabe sowie der soziale Zusammenhalt verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben schult staatliche, zivilgesellschaftliche und privatwirtschaftliche Partner, damit sie die nachhaltige Integration der Zielgruppen effektiv unterstützen können. Dafür erstellt es Analysen, zum Beispiel zu den spezifischen Barrieren und Hindernissen im Zugang zu Einkommen, Beschäftigung und Gesundheitsdienstleistungen. Darüber hinaus baut das Vorhaben in Fortbildungen und Kursen die beruflichen Kompetenzen der Flüchtlinge, Migrant*innen und benachteiligten Gruppen aus, um deren Chancen auf feste Anstellungen und Einkommen zu erhöhen. Zudem fördert es Kooperationen mit der Privatwirtschaft, um Arbeitsplätze für die Zielgruppen zu schaffen. Eine weitere Aktivität des Vorhabens ist, Dienstleister*innen im Gesundheitsbereich ebenso wie die Zielgruppen selbst zu Gesundheitsthemen zu sensibilisieren.