Paz Restaurativa - Frieden und restaurative Justiz zur Unterstützung der Friedensbemühungen in Kolumbien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421022
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kolumbien
Finanzierungsvolumen
€ 6.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.490.700,07
Noch verfügbar
€ 4.509.299,93
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2025 - 31.01.2028 (geplant)
Startdatum
01.02.2025
Geplantes Enddatum
31.01.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Agencia Colombiana de Cooperacion
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Paz Restaurativa - Peace and restorative justice in support of peace efforts in Colombia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421022; Paz Restaurativa - Frieden und restaurative Justiz zur Unterstützung der Friedensbemühungen in Kolumbien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421022
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die kolumbianische Regierung und die Guerillaorganisation „Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Volksarmee (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Ejército del Pueblo, FARC-EP) haben 2016 ein Friedensabkommen abgeschlossen. Der Erwartungsdruck der Bevölkerung und der fast zehn Millionen registrierten Opfer ist inzwischen hoch, dass das Abkommen besser umgesetzt wird. Gleichzeitig sind Skepsis und Enttäuschung gewachsen. Die Einheit für die Suche nach verschwundenen Personen konnte bisher nur sehr wenige der ungefähr 110.000 Personen, die während des Gewaltkonflikts im Land verschwunden sind, identifizieren und würdig an die Angehörigen übergeben. Das Sondergericht für den Frieden hat zudem zahlreiche Berichte von Opfern und Täter*innen ausgewertet, jedoch noch keine Urteile verkündet. Eine fehlende Friedenskultur und zunehmende bewaffnete Gewalt verstärken die Skepsis. Ziel: Ziel des Projekts ist, dass staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure in Kolumbien die Entschädigung, Wiedergutmachung und Nichtwiederholung aus dem Friedensabkommen sowohl national und in den Regionen Caquetá, Meta, Norte de Santander und Valle del Cauca. Vorgehensweise: Das Projekt agiert in drei Handlungsfeldern: 1. Es entwickelt und setzt Maßnahmen um, die eine Wiedergutmachung zwischen Opfern, Täter*innen und weiteren Beteiligten unterstützen, beispielsweise Erinnerungsarbeit. Dabei schult, berät und fördert es staatliche und zivilgesellschaftliche Vertreter*innen. 2. Zudem berät das Projekt Handlungsträger*innen, damit die Suche nach verschwundenen Personen effektiver und effizienter wird. 3. Das Projekt fördert die Friedenskultur in vier Regionen, indem es staatliche und zivilgesellschaftliche Initiativen umsetzt, die Gewalt und Kriminalität vor allem an Jugendlichen und Frauen vorbeugen. Hier werden zum Beispiel lokale Film- und Musikfeste unterstützt.