Stärkung des Spezialisierten Justizsystems für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen (ForSNEJ II)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202421063
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Peru
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.469.543,32
- Noch verfügbar
- € 3.530.456,68
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2024 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Peruanische Judikative (Poder Judicial del Perú)
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Entwicklung von Recht und Gerichtswesen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Strengthening the specialized justice system for Combating Violence Against Women (ForSNEJ II) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421063; Stärkung des Spezialisierten Justizsystems für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen (ForSNEJ II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421063
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: 2015 reformierte Peru Gesetze, um Frauen vor geschlechtsspezifischer Gewalt zu schützen. 2018 hat die Regierung das Nationale Spezialisierte Justizsystem für den Schutz und die Bestrafung von Gewalt gegen Frauen und Familienangehörige (SNEJ) geschaffen. Zudem verfügt Peru über eine umfangreiche Politik zur Geschlechtergleichstellung und eine Strategie, die die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen fördert. Doch ist Diskriminierung von Frauen in der peruanischen Gesellschaft weiterhin weit verbreitet: Gewalt, eingeschränkter Zugang zum Arbeitsmarkt und soziokulturelle Muster beeinträchtigen Frauen im gesamten Land. Die peruanische Regierung kann Geschlechtergerechtigkeit ausbauen. Frauen werden effektiver vor Gewalt geschützt, Täter bleiben seltener straffrei. Frauen haben bessere wirtschaftliche Möglichkeiten und ihre Bedürfnisse werden berücksichtigt. Das Projekt erweitert die Zusammenarbeit zwischen Justizinstitutionen, damit neue Bezirke Teil des SNEJ werden. Es schult Mitarbeitende des Justizsystems, damit diese internationale Standards einhalten und Geschlechterperspektiven berücksichtigen. Ziel: Außerdem unterstützt das Projekt das Frauenministerium dabei, die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen zu fördern, besonders bei der nationalen Strategie für Unternehmerinnen. Es schult Mitarbeitende in Gleichstellungsfragen und berät zur Strategie. Vorgehensweise: Das Projekt entwickelt Ansätze, die Geschlechterrollen verändern. Zivilgesellschaftliche Organisationen werden bei Informationskampagnen unterstützt. Die Handelskammer Lima wird zu Ausbildung und Sensibilisierung von regionalen Handelskammern beraten. Gleichzeitig wirkt das Projekt diskriminierenden sozialen Mustern innerhalb von Bildung und Kommunikation entgegen, indem es Schulungen und Lernformate zu Geschlechterrollen erarbeitet und durchführt.