Grüne Transition - Förderung der Kreislaufwirtschaft in Städten und Gemeinden

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421089
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bosnien und Herzegowina
Finanzierungsvolumen
€ 3.999.234,61
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 54.993,24
Noch verfügbar
€ 3.944.241,37
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
21.08.2025 - 31.08.2028 (geplant)
Startdatum
21.08.2025
Geplantes Enddatum
31.08.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Außenhandel und wirtschaftliche Beziehungen
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Abfallwirtschaft und -entsorgung; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Grüne Transition - Förderung der Kreislaufwirtschaft in Städten und Gemeinden (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421089; Green Transition to Circular Economy in Cities and Municipalities in Bosnia and Herzegovina (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421089
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Abfallwirtschaft in Bosnien und Herzegowina ist ineffizient und verwendet nur einen geringen Anteil des Mülls wieder. Dies führt zu erheblichen Umweltbelastungen und bremst den wirtschaftlichen Fortschritt. Die staatlichen und privatwirtschaftlichen Fähigkeiten, um kreislaufwirtschaftliche Konzepte in Einklang mit den Vorgaben der Europäischen Union (EU) zu verwirklichen, reichen nicht aus. Ziel: Öffentliche und private Verantwortliche in Bosnien und Herzegowina setzen kreislaufwirtschaftliche Ansätze im Einklang mit EU-Vorgaben zunehmend um. Vorgehensweise: Das Vorhaben trägt dazu bei, den Abfallbereich strategisch zu entwickeln, den Umgang mit städtischen und gewerblichen Abfällen zu verbessern, die Ressourcennutzung zu steigern sowie Ansätze der Kreislaufwirtschaft in privatwirtschaftliche Geschäftsmodelle zu integrieren. Damit leistet es einen Beitrag zum grünen Wandel und unterstützt langfristig die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit im Land. Konkret fördert das Vorhaben über gezielte Beratungs- und Schulungsformate die fachlich-inhaltlichen Kompetenzen relevanter öffentlicher und privater Akteur*innen, indem es: - regulatorische, institutionelle und planerische Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft im Hinblick auf die grüne Transformation von Bosnien und Herzegowina fördert. - den Aufbau effektiver Prozesse zur Trennung, Sammlung und Verwertung von Abfall in ausgewählten Städten und Gemeinden unterstützt. - dazu beiträgt, die Privatwirtschaft dabei einzubinden, Kreislaufwirtschaft umzusetzen – zum Beispiel indem es fördert, innovative Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft zu erproben. Darüber hinaus vernetzt das Vorhaben Vertreter*innen aus Ministerien, kommunalen Verwaltungen, Wirtschaftskammern sowie der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft.