Gute Regierungsführung zur EU-Beitritt Serbiens
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202421139
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Serbien
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.134,32
- Noch verfügbar
- € 4.998.865,68
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2026 - 31.01.2029 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2026
- Geplantes Enddatum
- 31.01.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Finanzministerium der Republik Serbien
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor; Verwaltung der öffentlichen Finanzen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Good Governance for EU-Accesion (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421139
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Serbien möchte der Europäischen Union (EU) beitreten. Um diesem Ziel näherzukommen, sind Reformen zu öffentlichen Finanzen, Verwaltung sowie Steuer- und Zollwesen nötig. Das Land hat in den vergangenen Jahren bereits Fortschritte erzielt. Es steht jedoch weiterhin vor Herausforderungen: Politische Strategien und Haushaltsplanung sind noch nicht ausreichend miteinander verknüpft, die Verwaltung muss moderner und digitaler werden, und klare Zuordnung von Führungsverantwortung und Rechenschaftspflicht sind noch nicht flächendeckend verankert. Auch die Beteiligung der Bürger*innen an Entscheidungen ist weiter ausbaufähig. Mit den neuen Reformprogrammen für öffentliche Finanzen und Verwaltung von 2026 bis 2030 hat die Regierung wichtige Weichen gestellt, um diese Reformen voranzutreiben. Ziel: Serbien möchte der Europäischen Union (EU) beitreten. Um diesem Ziel näherzukommen, sind Reformen zu öffentlichen Finanzen, Verwaltung sowie Steuer- und Zollwesen nötig. Das Land hat in den vergangenen Jahren bereits Fortschritte erzielt. Es steht jedoch weiterhin vor Herausforderungen: Politische Strategien und Haushaltsplanung sind noch nicht ausreichend miteinander verknüpft, die Verwaltung muss moderner und digitaler werden, und klare Zuordnung von Führungsverantwortung und Rechenschaftspflicht sind noch nicht flächendeckend verankert. Auch die Beteiligung der Bürger*innen an Entscheidungen ist weiter ausbaufähig. Mit den neuen Reformprogrammen für öffentliche Finanzen und Verwaltung von 2026 bis 2030 hat die Regierung wichtige Weichen gestellt, um diese Reformen voranzutreiben. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eng mit dem serbischen Finanzministerium, dem Ministerium für öffentliche Verwaltung und lokale Selbstverwaltung sowie dem Regierungssekretariat für öffentliche Politik zusammen. Hierbei setzt es an drei Handlungsschwerpunkten an: • Bessere Planung: Das Projekt verknüpft politische Strategien und Haushaltsplanungen enger miteinander, damit sich staatliche Mittel gezielter einsetzten lassen. • Moderne Verwaltung: Das Projekt gestaltet Prozesse in Steuer- und Zollwesen effizienter, führt digitale Lösungen ein und verankert klare Verantwortlichkeiten. Transparenz und Beteiligung: Das Projekt baut öffentliche Beratungen aus und gestaltet diese geschlechtergerecht. Zudem sorgt es für eine bürger*innenfreundliche Darstellungen von Haushaltsdaten und eine transparente Aufbereitung weiterer Regierungsdokumente und fördert die Einbindung von Bürger*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.