STEP IN 2 EU - Unterstützung des EU-Beitrittsprozesses der Ukraine im Bereich Wirtschaft

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421220
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 39.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 24.700.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.764.919,36
Noch verfügbar
€ 37.935.080,64
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2025 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
01.04.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Finanzwesen; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Makroökonomische Politik; Geschäftspolitik und -verwaltung; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Finanzsektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
STEP IN 2 EU - Unterstützung des EU-Beitrittsprozesses der Ukraine im Bereich Wirtschaft (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421220; Support for Trade, Economy, Policies, Institutions, Norms - STEP IN 2 EU (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421220
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der russische Angriffskrieg wirkt sich verheerend auf die ukrainische Wirtschaft aus: Kritische Infrastruktur wie Verkehrswege und Energieversorgung ist zerstört, Lieferketten sind unterbrochen, potenzielle Arbeitskräfte sind auf der Flucht und bisher wichtige Absatzmärkte für Produkte sind weggebrochen. Unternehmen können aufgrund der kriegsbedingten Risiken schwer Kredite aufnehmen und auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen hemmen die Wirtschaft. Dennoch gibt es Chancen: Besonders die angestrebte Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) kann institutionelle Reformen fördern und wirtschaftspolitische Bedingungen verbessern. Der Zugang zum EU-Binnenmarkt kann Exporte steigern und die Ukraine für ausländische Investitionen attraktiver machen. Ziel: Ukrainische Unternehmen profitieren von einem besseren Zugang zum EU-Binnenmarkt und unterstützen so die heimische Wirtschaft. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit dem ukrainischen Wirtschaftsministerium, der Nationalbank und weiteren Verantwortlichen daran, nationale Strategien und wirtschaftliche Reformen für den EU-Beitritt zu erarbeiten und umzusetzen. Die Reformen kommen ukrainischen Unternehmen zugute, vor allem jenen, die auf dem EU-Markt aktiv sein wollen. Dabei organisiert das Projekt unter anderem Dialoge und Beratung für staatliche Vertreter*innen, Banken und Firmen. Das Projekt schult regionale Organisationen, die die Wirtschaft fördern. Damit können sie Unternehmen in ausgewählten Branchen auf die Chancen und Anforderungen des EU-Binnenmarkts vorbereiten. Der ukrainische Fonds für Unternehmensentwicklung (Business Development Fund, BDF) vermittelt zwischen internationalen Geldgebern, nationalen Banken und Unternehmen. Das Projekt bietet dazu Schulungen und praktische Unterstützung an, die die BDF-Angebote verbessern. Auch ukrainische Banken bildet es weiter, um den Zugang zu Finanzdienstleistungen für Unternehmen zu erweitern.