Bekämpfung Illegaler Finanzströme

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421386
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 4.350.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.801.474,42
Noch verfügbar
€ 2.548.525,58
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 30.09.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
30.09.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Partnerministerien
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Korruptionsbekämpfungsorganisationen und -institutionen; Mobilisierung von Eigeneinnahmen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Combating Illicit Financial Flows (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421386; Bekämpfung Illegaler Finanzströme (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421386
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Illegale Finanzströme (Illicit Financial Flows, IFF) sind eine komplexe, globale Herausforderung. Sie stehen für Gelder, die illegal sind aufgrund: - ihrer Herkunft, zum Beispiel Korruption oder Drogenhandel, - ihrer Verwendung, etwa Terrorismusfinanzierung, oder - ihres Transfers, vor allem Geldwäsche. Mit IFF verbundene kriminelle Aktivitäten destabilisieren Gesellschaften, fördern Autokratien sowie Terrorismus und verstärken Armut sowie Ungleichheit. Ziel: Die Fähigkeiten regionaler und globaler Systeme sind ausgebaut, um gegen illegale Finanzströme vorzugehen. Vorgehensweise: Das Projekt verfolgt den ganzheitlichen Ansatz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der IFF reduzieren soll. Der Ansatz umfasst, IFF vorzubeugen, Finanzermittlungen zu unterstützen und gestohlenes Vermögen zurückzuführen. Mit globalen und regionalen Behörden und Organisationen erarbeitet das Projekt neue Ansätze, Werkzeuge und Strategien zur Bekämpfung von IFF. Kriminelle entwickeln und nutzen konstant neue Methoden, um den illegalen Ursprung von Geldern zu verschleiern. Mit dieser sich rapide verändernden Landschaft müssen auch die Werkzeuge zur Bekämpfung von IFF konstant weiterentwickelt werden. Das Projekt unterstützt diese Innovationen in Partnerschaft mit globalen und regionalen Verantwortlichen. Zudem fördert es den regionenübergreifenden Austausch zwischen Institutionen und Netzwerken. Durch vom Projekt entwickelte Austauschformate können gute Praktiken geteilt und breit ausgerollt werden. Das Projekt sammelt dafür regionale und globale Lernerfahrungen sowohl von Partnern als auch aus der Umsetzungserfahrung deutscher Entwicklungszusammenarbeit. Es bereitet diese auf und speist sie in die globale Diskussion ein. So fördert es ein ganzheitliches, koordiniertes Vorgehen dabei, IFF einzudämmen.