Sektorvorhaben Migration und Entwicklung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421485
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 7.250.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.357.014,44
Noch verfügbar
€ 4.892.985,56
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
14.06.2024 - 31.01.2028 (geplant)
Startdatum
14.06.2024
Geplantes Enddatum
31.01.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Sektorvorhaben Migration und Entwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421485; Sector Project Migration and Development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421485
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Migration ist ein globales Phänomen, das Chancen für einzelne Menschen sowie für Herkunfts-, Transit- und Aufnahmeländer bieten kann. Sie hat viele individuelle Gründe wie Bildungsperspektiven, Jobmöglichkeiten oder familiäre Zusammenführungen. Allerdings zwingen auch die Auswirkungen des Klimawandels immer mehr Menschen zu migrieren. Deutschland gestaltet Migrationspolitik gemeinsam mit Partnerländern seiner Entwicklungszusammenarbeit (EZ), verschiedenen deutschen Ministerien sowie mit europäischen und internationalen Akteur*innen. Die deutsche EZ strebt eine reguläre, sichere und geordnete Migration an, die auf dem globalen Pakt für Migration (GCM) und feministischer Entwicklungspolitik basiert. Dabei rückt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Menschen in den Mittelpunkt. Ziel: Das BMZ gestaltet nationale, europäische und internationale Migrationspolitik entwicklungsorientiert. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät das BMZ in Migrationsfragen und unterstützt dessen entwicklungsorientierte Positionierung in der nationalen, europäischen und internationalen Politik. Ziel ist es, migrationspolitische Prozesse so zu gestalten, dass sie zu einem Gewinn für Migrant*innen sowie Herkunfts-, Transit- und Aufnahmeländer führen. Dazu ordnet das Vorhaben aktuelle migrationspolitische Debatten ein und bereitet praktische Lernerfahrungen auf. Aktuelle Beratungsschwerpunkte sind: ? reguläre und faire Arbeits- und Ausbildungsmigration ? die Zusammenarbeit mit der migrantischen Diaspora in Deutschland ? Flucht und Vertreibungsfragen ? Schutz von Migrant*innen in vulnerablen Situationen ? menschliche Mobilität im Kontext des Klimawandels Das Vorhaben unterstützt dabei eine feministische Entwicklungspolitik, die Mehrfachdiskriminierungen einbezieht, und setzt sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter, den Schutz der Rechte von Migrant*innen sowie deren Teilhabe und die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein.