Deutsch-Chinesisches Zentrum für nachhaltige und globale Entwicklung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421501
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
China
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.524.273,33
Noch verfügbar
€ 2.475.726,67
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2025 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Privatwirtschaftliche und andere Dienste; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln; Multisektorale Hilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Sino-German Center for Sustainable Development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421501; Deutsch-Chinesisches Zentrum für nachhaltige und globale Entwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421501
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Mit der Agenda 2030 haben sich alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen das Ziel gesetzt, weltweit zu einer wirtschaftlichen Entwicklung in Einklang mit der Natur beizutragen und dabei niemanden zurückzulassen. Als wichtige Wirtschaftsmächte tragen Deutschland und China dabei eine besondere Verantwortung. Zwar unterscheidet sich Chinas infrastrukturgeleiteter Entwicklungsansatz von Deutschlands kompetenzförderndem Ansatz. Dennoch schaut China bei der Reform des eigenen entwicklungspolitischen Systems auf deutsche Erfahrungen. Das eröffnet Deutschland Einflussmöglichkeiten im Werben für eigene Standards. Ein Verständnis der chinesischen Entwicklungsarbeit ermöglicht Deutschland zudem, besser auf globale Entwicklungen zu reagieren. Für die deutsche Privatwirtschaft kann die Zusammenarbeit mit China darüber hinaus ein Türöffner für mehr Auslandsengagement sein. Mit dem Deutsch-Chinesischen Zentrum für nachhaltige Entwicklung (ZNE) haben Deutschland und China eine Plattform geschaffen, um gemeinsame Lösungsansätze für globale Herausforderungen zu entwickeln. Ziel: Die deutsch-chinesische Zusammenarbeit trägt zu einer besseren globalen Entwicklung und einer schnelleren Umsetzung bei der Agenda 2030 bei. Vorgehensweise: Das Vorhaben verfolgt drei Ansätze: Es begleitet den Dialog von Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu Prinzipien eines verantwortungsvollen Auslandsengagements fachlich sowie organisatorisch. Das ZNE erarbeitet gemeinsame Praxisansätze: In Dreieckskooperationen tragen China und Deutschland vor allem in Subsahara-Afrika zu einer besseren Entwicklung bei. Zudem unterstützt das ZNE die Entwicklung und Anwendung von Nachhaltigkeitsstandards für das Auslandsengagement chinesischer Unternehmen. Das ZNE fördert das Verständnis für entwicklungspolitische Institutionen, Standards und Praktiken des jeweils anderen Landes. So trägt es auch zum Aufbau von China-Kompetenzen in Deutschland bei.