Handel zur Unterstützung der Regionalintegration im Westbalkan (Regio Trade)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202421550
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Europa
- Finanzierungsvolumen
- € 15.700.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 8.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.002.438,24
- Noch verfügbar
- € 14.697.561,76
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2025 - 30.04.2029 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Regionale Handelsabkommen; Entwicklung von Recht und Gerichtswesen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Trade in Support of Regional Integration in the Western Balkans (Regio Trade) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421550; Handel zur Unterstützung der Regionalintegration im Westbalkan (Regio Trade) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421550
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Wirtschaften im Westbalkan enger miteinander zu vernetzen, birgt große wirtschaftliche Potenziale. Es ist auch eine Voraussetzung, um die Region an die Europäische Union (EU) anzunähern, unter anderem mit dem ?Neuen Wachstumsplan für den Westbalkan der EU. Im Mittelpunkt steht, den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr auszuweiten. Zudem müssen die Länder ihre Investitionspolitiken reformieren. Doch regionale Entscheidungen werden in einigen Bereichen nur schleppend umgesetzt und nicht immer abgestimmt. Ziel: Die regionale Wirtschaft im Westbalkan ist stärker verknüpft und steht im Einklang mit den Anforderungen des EU-Binnenmarktes. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt im Westbalkan, Handelsreformen an EU-Regelungen anzugleichen und umzusetzen. Es verbessert das Fachwissen von Partnern und die Koordination zwischen ihnen. Hauptpartnern sind unter anderem Ministerien für Wirtschaft, Handel und Industrie, das Sekretariat des Mitteleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA), Zoll- und weitere Grenzbehörden, Investitionsförderagenturen, Qualitätsinfrastrukturinstitutionen und Wirtschaftsverbände. Das Projekt berät und unterstützt Behörden und Unternehmen, das regionale Programm für Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO) auszuweiten und von der EU anerkennen zu lassen. AEO sind Unternehmen, die besonders vertrauenswürdig sind und vereinfachte Zollkontrollen erhalten können. Zudem fördert das Projekt die Zusammenarbeit zwischen den Grenzbehörden für Warenverkehr und organisiert zum Beispiel gemeinsame Kontrollaktionen. Auch Zollprozesse für Pakete des Onlinehandels werden vereinfacht. Das Projekt verbessert gleichzeitig die Qualitätssicherung der Waren. Es unterstützt die Westbalkanländer darin, ihre Konformitätsbewertungssysteme reformieren. Im Bereich Investitionspolitik fördert das Projekt nationale Mechanismen, um Investitionsstreitigkeiten zwischen Regierungen und Investor*innen vorzubeugen.Stand: Januar 2025