Grüne Transformation - Kreislaufwirtschaft im Westbalkan

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421568
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 5.300.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 450.288,31
Noch verfügbar
€ 4.849.711,69
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2025 - 30.04.2028 (geplant)
Startdatum
01.01.2025
Geplantes Enddatum
30.04.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Abfallwirtschaft und -entsorgung; Umweltpolitik und -verwaltung; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Green Transition for Cicular Economy (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421568; Grüne Transformation - Kreislaufwirtschaft im Westbalkan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421568
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Staaten des Westbalkans stehen vor der Herausforderung, ihre Produktion sowie ihren Konsum in eine Kreislaufwirtschaft zu überführen. Denn es entsteht immer mehr Abfall, von dem nur wenig weiterverwertet wird ? auch wegen fehlender Infrastruktur. Es mangelt unter anderem an modernen Recyclinganlagen, Sortierzentren, Sammelsystemen für Haushalts- und Industrieabfälle sowie an digitalen Systemen zur Rückverfolgbarkeit von Materialien. Auch die grenzüberschreitende Logistik für Sekundärrohstoffe ist unzureichend entwickelt. Das bremst den wirtschaftlichen Fortschritt. Um die Umweltstandards der Europäischen Union (EU) zu erfüllen, sind Reformen notwendig. Diese sollen die Abfallwirtschaft modernisieren und regionale, grenzüberschreitende Lieferketten für die Kreislaufwirtschaft schaffen. Ziel: Die Länder des Westbalkans schaffen institutionelle und wirtschaftliche Grundlagen, um regionale, kreislauforientierte Stoffströmen zu etablieren. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert den regionalen Dialog, die Kompetenzen der Städte und Gemeinden und die Kooperation, indem es: - Dialogformate des Regionalen Kooperationsrates (RCC) nutzt, um die Entwicklung einer regionalen Recyclingwirtschaft strategisch und politisch zu fördern, - das Kammernetzwerk ?Western Balkans 6 Chamber Investment Forum (WB6 CIF) dabei unterstützt, regionale Wirtschaftspotenziale für weiterverarbeitete Materialien zu bewerten, - gemeinsam mit dem Netzwerk der Gemeindeverbände Südosteuropas (NALAS) Fortbildungen zur Kreislaufwirtschaft entwickelt und die nationalen Verbände der Städte und Gemeinden entsprechend schult. Das Vorhaben vernetzt regionale, nationale, kommunale und privatwirtschaftliche Verantwortliche. Es stattet sie mit dem notwendigen Wissen aus und macht sie mit erprobten Praxisbeispielen vertraut. So schafft es die Grundlagen, um kreislauforientierte Stoffströme wirtschaftlich dauerhaft und institutionell effizient in der Region zu etablieren.