Green Skills für eine Grüne Wirtschaft in Zentralasien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202421626
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Süd- und Zentralasien
Finanzierungsvolumen
€ 6.300.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 491.815,82
Noch verfügbar
€ 5.808.184,18
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2025 - 31.07.2028 (geplant)
Startdatum
01.08.2025
Geplantes Enddatum
31.07.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerien für Bildung in Zentralasiatischen Ländern (ZAS)
Sektoren übergeordnet
Industrie; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Sekundarbildung; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Aus- und Fortbildung im Energiesektor; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Green Skills für eine Grüne Wirtschaft in Zentralasien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421626; Professional Green Skills for Central Asia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421626
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die zentralasiatischen Wirtschaften basieren bislang stark darauf, natürliche Ressourcen wie Rohstoffe, Wasser und Böden auszubeuten. Die Regierungen sind sich jedoch bewusst, dass sich die daraus resultierende Umweltzerstörung und der Klimawandel negativ auf die Wirtschaft auswirken. Daher haben sie einen Umschwung eingeleitet. Für den Arbeitsmarkt sind Aus- und Fortbildung in grünen Bereichen (Green Skills) unabdingbar, um eine umwelt- und klimafreundliche Wirtschaft voranzutreiben. Es fehlt aber an Fach- und Führungskräften sowie innovativen Ansätzen, um nachfrageorientierte, grüne und digitale Kompetenzen zu vermitteln. Zudem sind die Ausbildungssysteme noch nicht ausreichend auf eine grüne Wirtschaft ausgerichtet. Damit mangelt es jungen Menschen und Erwachsenen an beruflichen Qualifikationen, die eine ökologisch verantwortungsbewusste Transformation der Wirtschaft vorantreiben und neue Beschäftigungsperspektiven schaffen. Ziel: Jugendliche und Erwachsene in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan haben bessere Beschäftigungsperspektiven in der grünen Wirtschaft. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt staatliche Verantwortliche darin, Politiken zu steuern, um die Berufsbildung zu verbessern und Beschäftigung zu fördern. Dabei sollen die nationalen Wirtschaftsstrategien auf konkrete, praktisch ermittelte Arbeitsmarktbedarfe der grünen Wirtschaft ausgerichtet werden. Zudem unterstützt das Vorhaben, dass sich Unternehmen und Verbände der grünen Wirtschaft mit staatlichen Verwaltungen zusammenschließen, um die Berufsbildung zu verbessern und sich zum Arbeitsmarkt abzustimmen. Dazu berät es, organisiert Veranstaltungen und regionalen Austausch. Schließlich arbeitet das Vorhaben mit Anbietern für beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie mit Unternehmen der grünen Wirtschaft zusammen. Es berät sie darin, gemeinsam Bildungsangebote zu entwickeln und umzusetzen.