Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen in Afrika (BRIDGE Afrika)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202421956
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.130.480,73
- Noch verfügbar
- € 8.869.519,27
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2024 - 31.10.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Kommission der Afrikanischen Union (AUC)
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Menschenrechte; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Boosting the Rights of Individuals with Disabilities in Africa (BRIDGE Africa) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421956; Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen in Afrika (BRIDGE Afrika) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421956
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Schätzungen zufolge leben 16 Prozent der Weltbevölkerung mit einer Behinderung. Doch ihre Interessen werden wenig berücksichtigt. Die Behindertenrechtskonvention (BRK) der Vereinten Nationen regelt deshalb seit 2008 die internationalen Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihre Teilhabe. Seit 2024 gilt für den afrikanischen Kontinent zusätzlich das Behindertenrechtsprotokoll der Afrikanischen Union (AU). Die Länder müssen die Gesetze umsetzen, indem staatliche und nichtstaatliche Partner zusammenarbeiten. Ziel: Menschen mit Behinderungen in Afrika nehmen an sozioökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Entwicklung teil. Sie haben gleichberechtigten Zugang zu Informationen, Dienstleistungen, Ressourcen und Gebäuden. Vorgehensweise: Das Projekt berät und vergibt Fördermittel an Dachverbände, die Selbstvertretungsorganisationen vereinen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbessern. Dazu gehört das Afrikanische Forum für Menschen mit Behinderungen (African Disability Forum). Besonders Frauen, Mädchen und Jugendliche mit Behinderungen fördert das Projekt darin, an strategischen, politischen und sozioökonomischen Prozessen teilzunehmen, zum Beispiel durch Vernetzung, Veranstaltungen und Trainings. Es unterstützt zudem die Kommission der AU und ihre Institutionen dabei, Richtlinien, Strategien und Programme zu erarbeiten und umzusetzen. Auch Datenerhebungen werden erweitert, um die Situationen von Menschen mit Behinderungen zu erfassen. Dazu wird eine afrikanische Expertin oder ein Experte in die Kommission der AU entsendet. Darüber hinaus begleitet das Projekt Vertreter*innen der Zivilgesellschaft sowie der AU dabei, am Inklusionsgipfel (GDS) 2025 in Berlin teilzunehmen.