Ausbildung junger Fachkräfte durch innovative Berufsbildungsansätze für Sambias Wasser- und Energiesektor II (THRIVE II)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202421998
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Sambia
- Finanzierungsvolumen
- € 2.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 497.351,58
- Noch verfügbar
- € 1.502.648,42
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2025 - 28.02.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.09.2025
- Geplantes Enddatum
- 28.02.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Technology and Science
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Sekundarbildung; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Aus- und Fortbildung im Energiesektor; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Ausbildung junger Fachkräfte durch innovative Berufsbildungsansätze für Sambias Wasser- und Energiesektor II (THRIVE II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202421998; THRIVE II – Thriving through Innovative Vocational Education in the Water and Energy Sectors (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202421998
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Sambias Bevölkerung ist jung. Gleichzeitig ist die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch, wovon besonders junge Frauen betroffen sind. Viele Nachwuchskräfte haben zudem keine angemessene Ausbildung. Unternehmen klagen über Schwierigkeiten, gut qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Technische Ausbildungsprogramme sind selten an den Bedarfen des Arbeitsmarkts und moderner Infrastruktur ausgerichtet. Im Bereich Wasser, Sanitär und Solarenergie haben Absolvent*innen oft nicht die nötigen Fähigkeiten, um den Anforderungen der Unternehmen zu genügen. Viel Zeit und Ressourcen sind dann erforderlich, um Mitarbeiter*innen zu schulen. Ziel: Staatliche Berufsschulen in Sambia bieten zunehmend arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung im Wasser- und Energiewesen in Kooperation mit Unternehmen an. Besser ausgebildete Fachkräfte finden gute Jobs und unterstützen eine effektivere Wasser- und Sanitärversorgung sowie die Verbreitung von Solartechnologien. Vorgehensweise: - Das Vorhaben unterstützt das Ministerium für Technologie und Wissenschaft sowie die Behörde für Berufsbildung und unternehmerische Ausbildung dabei, die Berufsbildung im Wasser- und Energiewesen zu modernisieren und an den Bedarfen des Arbeitsmarkts auszurichten. Dies umfasst auch duale Ansätze sowie die Anerkennung bereits erworbener Berufserfahrung. - In sieben Berufsschulen fördert das Vorhaben Ausbildungsgänge für junge Frauen und Männer zu Wasser und Energie. Dazu gehören die Entwicklung von Lehrplänen, Finanzplanung, moderne Ausstattung und eine praxisorientierte Ausbildung mit Betrieben und dem Handwerk. - Kooperationsformate fördern den Übergang in den Arbeitsmarkt und ermöglichen Ausbildung in Betrieben, Berufspraktika, Aktionstage und die gemeinsame Gestaltung von Ausbildungsinhalten. - Junge Frauen werden gezielt gefördert und Berufsschulen bei Gender-Aktionsplänen für ein sicheres, diskriminierungsfreies Lernumfeld unterstützt.