Nachhaltiges Bodenmanagement zur Klimaanpassung und Resilienz der Agrar- und Ernährungssysteme

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202422061
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bolivien, Plurinationaler Staat
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.262,79
Noch verfügbar
€ 3.993.737,21
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2025 - 30.11.2029 (geplant)
Startdatum
01.12.2025
Geplantes Enddatum
30.11.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerio de Desarrollo Rural y Tierras
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Ländliche Entwicklung; Landwirtschaftliche Finanzdienste; Landwirtschaftliche Landressourcen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Nachhaltiges Bodenmanagement zur Klimaanpassung und Resilienz der Agrar- und Ernährungssysteme (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202422061; Sustainable soil management for climate adaptation and resilience of agricultural and food systems (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202422061
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Lebensgrundlagen der kleinbäuerlichen, meist indigenen Bevölkerung im bolivianischen Hochland sind bedroht: Zunehmendes Extremwetter und Wüstenbildung erschweren es, Andengetreide und Kartoffeln anzubauen sowie Lamas und Alpakas zu halten. Unfruchtbare Böden durch Versalzung, Abtrag und unsachgemäße Bewirtschaftung sind eine zusätzliche Gefahr für die Menschen. Die Landwirtschaft muss den Boden daher schützen und wiederherstellen. Dies sollte den Schutz von Wasserressourcen, Artenvielfalt und Klima berücksichtigen. So lassen sich landwirtschaftliche Erträge im Hochland steigern und Armut verringern. Ziel: Landwirtschaftliche Familienbetriebe im bolivianischen Hochland, das von Armut betroffen ist, wenden umwelt- und klimafreundliche Anbaupraktiken an. Sie verbessern so Bodenfruchtbarkeit und die Anpassung an den Klimawandel. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert Politik und Praxis, um Böden zukunftssicher zu bewirtschaften und wiederherzustellen. Dazu berät es das Ministerium für produktive und ländliche Entwicklung und Wasser (Ministerio de Desarrollo Productivo, Rural y Agua, MDPRyA) zu politischen Strategien und Bodennutzungsplänen, die Land und Artenvielfalt schützen. Zudem entwickelt das Vorhaben mit Partnern wie Nichtregierungsorganisationen und Forschungszentren ein digitales Informationssystem, das den Bodenzustand überwacht, um Entscheidungen in der Bodenpolitik zu verbessern. Für eine langfristige Finanzierung von Praktiken, die Böden wiederherstellen, berät das Vorhaben Erzeugergemeinschaften und kleine Unternehmen. Diese können so Geschäftsmodelle für klimaangepasste Produktion umsetzen. Davon profitieren speziell Frauen und junge Erwachsene im bolivianischen Hochland. Um Böden zukunftsfähig zu nutzen, sind auch qualitätsgeprüftes Saatgut, biologischer Dünger und Pflanzenschutzmittel wichtig. Das Vorhaben unterstützt vor allem frauengeführte Erzeugergemeinschaften und kleine und mittlere Unternehmen dabei, das Angebot und die Qualität zu erhöhen.