Unterstützung von Partizipation und Dialog im Jemen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202422095
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 2.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 626.814,18
Noch verfügbar
€ 1.373.185,82
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2025 - 30.09.2026 (geplant)
Startdatum
01.04.2025
Geplantes Enddatum
30.09.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Supporting Participation and Dialogue in Yemen (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202422095
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit Jahren verschlechtert der andauernde Krieg im Jemen die Situation von Frauen, Jugendlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Soziale und politische Spaltungen und mangelnde gesellschaftliche Teilhabe führen zu Spannungen zwischen Staat, Bevölkerung und Zivilgesellschaft. Konfliktparteien und politische Akteure schüren negative Stereotype, was ein friedliches Zusammenleben beeinträchtigt. Um den sozialen Zusammenalt zu verbessern, braucht es lokale friedensfördernde Impulse. Ziel: Eine verbesserte Verwaltung, vernetzte Frauen und handlungsfähige junge Menschen bilden die gesellschaftlichen Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben im Jemen. Vorgehensweise: Das Projekt ist in den ausgewählten Gouvernoraten Aden, Taiz und Hadramout aktiv. Die Arbeit erfolgt in drei miteinander verknüpften Handlungsfeldern: 1.Gute Regierungsführung fördern: Das Projekt bietet Fortbildungs- und Beteiligungsformate sowie Dialogmaßnahmen zwischen Repräsentant*innen der öffentlichen Verwaltung und der Zivilbevölkerung. Dies beteiligt zivilgesellschaftliche Akteure an Governance-Prozessen und verbessert die lokale Regierungsführung. Hierdurch, und durch transparentere Dienstleistungen, wächst das Vertrauen der Bevölkerung in die Behörden. 2.Frauen befähigen: Fortbildungs- und Austauschformate verbessern die individuellen Kompetenzen und organisatorischen Kapazitäten von Frauen und Frauennetzwerken. Die macht Frauen gesellschaftlich handlungsfähiger. 3.Junge Menschen und andere Veränderungsakteure unterstützen: Mediale Beiträge und erweiterte innovative Formate vermitteln jungen Menschen die Grundlagen der gewaltfreien Konfliktbearbeitung und verbessern ihre Medienkompetenz. Dies versetzt sie in die Lage, sich durch Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten mit den alltäglichen Gewalterfahrungen auseinanderzusetzen sowie Perspektiven für friedliche Veränderungen und positive Zukunftsvisionen gemeinsam in geschützten Räumen zu entwickeln.