Förderung von Ökokorridoren im Südkaukasus 3
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202436574
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Europa
- Finanzierungsvolumen
- € 9.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 200.000,00
- Noch verfügbar
- € 8.800.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 16.12.2025 - 31.01.2031 (geplant)
- Startdatum
- 16.12.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.01.2031
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- WWF CAUCASUS PROGRAMME OFFICE
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Von-Oekokorridoren-Im-Suedkaukasus-3-47002.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Vorhaben zielt darauf ab, die Biodiversität im Südkaukasus durch die Vernetzung von Schutzgebieten zu stärken und gleichzeitig eine nachhaltige Land- und Ressourcennutzung zu fördern, um die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung zu verbessern. Es orientiert sich am Ecoregional Conservation Plan für die gesamte Kaukasusregion und schafft die Grundlage für die Vernetzung von Naturschutzgebieten durch sogenannte Öko-Korridore.Ein innovativer Ansatz des Vertragsnaturschutzes wird verfolgt, bei dem langfristige Naturschutzverträge mit interessierten Gemeinden auf Basis partizipativ erstellter Landnutzungspläne geschlossen werden. Diese Verträge beinhalten jährliche Zahlungen über bis zu 10 Jahre, um den Nutzungsverzicht in kommunalen Schutzzonen zu kompensieren und nachhaltige Bewirtschaftungsformen für Wald-, Weide- und Agrarflächen zu finanzieren.Die Einführung umweltgerechter Landnutzungskonzepte fördert die Reduktion der Ressourcenübernutzung und die Vernetzung von Habitaten. Die partizipative Planung ermöglicht es der lokalen Bevölkerung, eigene biodiversitätsfreundliche Entwicklungsstrategien zu entwickeln, wobei vor allem arme Bevölkerungsgruppen profitieren, die stark von natürlichen Ressourcen abhängig sind.Das Projekt reagiert auf den Verlust von Biodiversität, die Degradierung natürlicher Ressourcen und die Herausforderungen des Klimawandels. Der Schutz von Wald- und Weidegebieten trägt zum Klimaschutz und zur Erhaltung ökosystemarer Dienstleistungen bei. Träger des Projekts ist das WWF Caucasus Programme Office mit Sitz in Georgien und Vertretungen in Armenien und Aserbaidschan.