Psychosoziale Unterstützung für binnenvertriebene Frauen in der Region Est in Burkina Faso

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202440618
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Burkina Faso
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 882.077,36
Noch verfügbar
€ 3.117.922,64
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2024 - 31.03.2028 (geplant)
Startdatum
01.12.2024
Geplantes Enddatum
31.03.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l'Action Humanitaire et de la Solidarité Nationale
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Psychosoziale Unterstützung für binnenvertriebene Frauen in der Region Est in Burkina Faso (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202440618; Psychsocial support for internally displaced women in the Est Region of Burkina Faso (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202440618
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit 2018 ist die Zahl der Binnenvertriebenen in Burkina Faso kontinuierlich gestiegen: Sie betrifft mit 2,1 Millionen Menschen mittlerweile fast zehn Prozent der Bevölkerung, ein Großteil davon sind Frauen und Kinder. Diese haben Familienangehörige verloren und waren traumatisierenden Erlebnissen ausgesetzt. Frauen verantworten unter schwierigen finanziellen Bedingungen das Überleben ihrer Familien und sind gleichzeitig diskriminierenden Geschlechternormen und Stigmatisierung ausgesetzt. All dies führt zu starker psychischer Belastung und 41 Prozent aller Binnenvertriebenen in Burkina Faso leiden unter psychischen Problemen. Staatlichen Institutionen sind mit der Versorgung der vielen Vertriebenen überfordert. Ziel: Das psychische Wohlbefinden von binnenvertriebenen Frauen und benachteiligten Frauen der aufnehmenden Gemeinde ist verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt zielt darauf ab, die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von binnenvertriebenen Frauen und vulnerablen Mitgliedern der aufnehmenden Gemeinden zu verbessern. Hierfür agiert es in mehreren Schwerpunkten: Es baut psychosoziale Unterstützungsangeboten aus und verbessert diese. Es berät staatliche Sozial- und Gesundheitsdienste sowie von Nichtregierungsorganisationen, die psychosoziale Unterstützung für psychisch belastete Frauen in der Gemeinde Fada N’Gourma anbieten. Es baut gemeinschaftsbasiert und individuelle Unterstützungsangebote über die direkte Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen auf, wie beispielsweise Selbsthilfegruppen, mobile Beratungsteams und sichere Räume für Frauen. Es schult Mitarbeitende, um eine qualitativ hochwertige psychosoziale Betreuung zu gewährleisten. Es bietet Weiterbildungen für Frauen an, damit sie sich eine einkommensschaffende Arbeit aufbauen können. Es sensibilisiert die Bevölkerung für die Bedeutung psychischer Gesundheit, um Stigmatisierung zu reduzieren und ein Verständnis für die Bedürfnisse der Betroffenen zu schaffen.