Befähigung zur wirtschaftlichen Teilhabe von Binnenvertriebenen und lokaler Bevölkerung im Jemen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202440642
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 3.265.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 84.086,31
Noch verfügbar
€ 3.180.913,69
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2024 - 31.10.2028 (geplant)
Startdatum
01.11.2024
Geplantes Enddatum
31.10.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Skills for Economic Participation of IDPs and Host Communities in Yemen (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202440642
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Konflikt im Jemen dauert bereits zehn Jahre. Dadurch lebt ein Großteil der Bevölkerung in Armut. Stark betroffen sind die etwa 4,5 Millionen Menschen, die innerhalb des Landes fliehen mussten. Diesen Binnenvertriebenen fällt gesellschaftliche Teilhabe schwer. Ihnen fehlt es an technischen, finanziellen und betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten, um ein stabiles Einkommen zu erzielen. Vor allem Frauen sind von Gewalterfahrungen und psychischen Belastungen betroffen, was es ihnen zusätzlich erschwert, eine Beschäftigung zu finden. Die psychischen Probleme verschärfen Konflikte zwischen Binnenvertriebenen und der aufnehmenden Bevölkerung. Ziel: Binnenvertriebene und die aufnehmende Bevölkerung, vor allem Frauen, nehmen am sozialen und wirtschaftlichen Leben im Jemen teil. Vorgehensweise: Das Vorhaben bietet Betroffenen eine psychosoziale Betreuung und eine betriebsnahe berufliche Qualifizierung. Ziel ist es, den Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft und am wirtschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Angebote sind auch für Personen mit niedrigem Bildungsstand leicht erreichbar. Das Vorhaben unterstützt Nichtregierungsorganisationen dabei, geschützte Räume für Frauen zu schaffen, um Traumata und sexuelle Gewalterfahrungen aufzuarbeiten. Die psychosoziale Beratung findet in diesen Räumen statt und fördert den Austausch zwischen Binnenvertriebenen und Menschen der Aufnahmegemeinden. Mit Schulungen können Kammern und Verbände betriebsnahe Qualifizierungen anbieten sowie Handwerksmeister*innen und Kleinstunternehmen darauf vorbereiten, Auszubildende aufzunehmen. Über Vermittlungen gelingt es, jeweils geeignete Betriebe zu finden. Die Kammern und Verbände erkennen auch, welche außerberuflichen Angebote die Betroffenen benötigen und entwickeln dafür Lehrformate. Das können betriebswirtschaftliche Fähigkeiten oder Lebenskompetenzen sein, die die betriebsnahe Ausbildung ergänzen.