REYOIN - Förderung der sozio-ökonomischen Integration von RückkehrerInnen, Binnenvertriebenen und der Bevölkerung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202440717
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 8.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.498.626,51
Noch verfügbar
€ 6.001.373,49
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 31.10.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
31.10.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Makroökonomische Politik; Soziale Sicherung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
REYOIN - Förderung der sozio-ökonomischen Integration von RückkehrerInnen, Binnenvertriebenen und der Bevölkerung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202440717; Promoting socio-economic integration of returnees, internally displaced persons, and the population of host communities in Ukraine (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202440717
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Ukraine steht derzeit vor großen beschäftigungspolitischen Herausforderungen. Diese ergeben sich aus der anhaltenden groß angelegten russischen Invasion des Landes, die wiederum demographische Veränderungen, Migration und eine Instabilität des Arbeitsmarktes zur Folge hat. Ein bedeutender Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter hat das Land verlassen, viele Menschen wurden zu Binnenvertriebenen. Der Staatliche Beschäftigungsdienst der Ukraine (State Employment Service, SES) und lokale Behörden unterliegen ressourcenbedingten Einschränkungen insbesondere bei Leistungserbringung und Datenanalysen. Sie können eine effektive Arbeitsmarktintegration daher nur begrenzt herbeiführen. Diese Situation beeinträchtigt die wirtschaftliche Erholung und soziale Stabilität zusätzlich. Ziel: Die Ukraine hat die Bedingungen für die wirtschaftliche Integration der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter verbessert und erhöht somit deren Chancen auf Beschäftigung sowie wirtschaftliche Stabilität. Vorgehensweise: Um die Herausforderungen in der Ukraine zu bewältigen, ergreift das Projekt folgende Maßnahmen: - Mit den ukrainischen Ministerien für Wirtschaft und für Sozialpolitik zusammenarbeiten, um beschäftigungspolitische Maßnahmen, Strategien und Arbeitsmarktinstrumente zu erarbeiten, - Mitarbeitende des SES zu modernen Arbeitsmarktkonzepten fortbilden, um die Dienstleistungserbringung zu verbessern, - Wirtschaftliche Integration lokal unterstützen, indem die Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten Akteuren – darunter Arbeitgeber, SES, Sozialdienste und lokale Behörden – verbessert wird. Diese Aktivitäten zielen darauf ab, einen inklusiven Arbeitsmarkt zu schaffen, der Binnenvertriebene, Rückkehrende und Menschen mit Behinderungen unterstützt. Die Initiative wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.