Energie und sozioökonomische Resilienz für Menschen in Fluchtsituationen und die aufnehmende Bevölkerung im Osttschad

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202440733
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Tschad
Finanzierungsvolumen
€ 6.300.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 2.700.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.336.754,91
Noch verfügbar
€ 4.963.245,09
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.06.2024 - 31.05.2027 (geplant)
Startdatum
01.06.2024
Geplantes Enddatum
31.05.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Solarenergie für Inselnetze und autarke Anlagen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Energie und sozioökonomische Resilienz für Menschen in Fluchtsituationen und die aufnehmende Bevölkerung im Osttschad (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202440733; Energy and socio-economic resilience for people in refugee situations and hist communites in Chad (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202440733
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Tschad ist von Armut, Konflikten und den Auswirkungen des Klimawandels geprägt. Seit Beginn des bewaffneten Konflikts im Nachbarland Sudan 2023 fliehen zudem viele sudanesische Flüchtlinge und tschadische Rückkehrer*innen in den Osten des Landes. Das schränkt dort den Zugang zu Basisdienstleistungen wie Energie-, Trinkwasser- oder Sanitärversorgung weiter ein und führt zunehmend zu Spannungen in der Bevölkerung. Saubere und zuverlässige Elektrizität ist in den aufnehmenden Gemeinden kaum vorhanden. Ziel: Die Lebensbedingungen sind durch erneuerbare Energiesysteme und aufgewertete Basisinfrastruktur in der Nähe von großen Flüchtlingslagern verbessert. Das trägt zu einem friedlichen Miteinander im Osten des Tschads bei. Vorgehensweise: Das Vorhaben richtet Solaranlagen ein, die Strom für die Basisinfrastruktur wie Gesundheitszentren und Schulen erzeugen. Dadurch sind Flüchtlinge, Rückkehrer*innen und die Bevölkerung in den aufnehmenden Gemeinden besser und gleichwertig versorgt. Das Vorhaben schult junge Elektriker*innen, um die Anlagen zu warten und instand zu halten. Es initiiert auch Gruppen, die sich aus Flüchtlingen, Rückkehrer*innen und der aufnehmenden Bevölkerung zusammensetzen, vor allem Frauen. Sie bauen gemeinsam Gemüse an und machen Handarbeiten. Darüber hinaus installiert das Vorhaben Solarpumpen, die ihre Felder auch während der Trockenzeit mit Wasser versorgen. Die gemeinsame Arbeit fördert den Austausch und den Zusammenhalt. Das soziale Miteinander sichert das Vorhaben außerdem, indem es zur Konfliktlösung in den Dörfern und den Flüchtlingscamps schult. Ergänzend organisiert es Dialoge und soziokulturelle Veranstaltungen. Die Europäische Union (EU) unterstützt mit finanziellen Mitteln.