Stabilisierung und Resilienzstärkung im Osttschad (VP)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202440758
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Tschad
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.666.063,77
Noch verfügbar
€ 12.333.936,23
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.12.2024 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
11.12.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
CATHOLIC RELIEF SERVICES
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Stabilisierung-Und-Resilienzstaerkung-Im-Osttschad-Vp-63377.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Seit dem Ausbruch des Konflikts zwischen den Sudanese Armed Forces (SAF) und den Rapid Support Forces (RSF) im April 2023 steigen die Geflüchtetenzahlen innerhalb Sudans und in den angrenzenden Ländern massiv an. Die Situation der Geflüchteten und der überstrapazierten aufnehmenden Gemeinden im Osten Tschads ist in hohem Maße prekär. Mit dem hier beschriebenen Vorhaben soll ein multisektoraler Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der betroffenen Bevölkerung durch die Unterstützung bei der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels, den Aufbau bzw. die Sanierung von wirtschaftlicher und sozialer Infrastruktur sowie die Schaffung von Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten geleistet werden. Darüber hinaus ist die Förderung des friedlichen Zusammenlebens und der sozialen Kohäsion in den vom Zustrom von Geflüchteten und Rückkehrenden überforderten Gemeinden von hoher Bedeutung. Das Vorhaben wird sich auf 30 Gemeinden in der Provinz Ouaddaï fokussieren. In diesen Gemeinden überfordert die hohe Zahl an Geflüchteten und Rückkehrenden die vorhandenen sozialen und wirtschaftlichen Kapazitäten und die Möglichkeiten zur Sicherung des Lebensunterhalts sind begrenzt. Ein besonderer Fokus wird dabei jeweils auf schutzbedürftige Gruppen wie Frauen, Jugendliche und Kinder sowie Menschen mit Behinderungen gelegt, wobei diese Gruppen im Rahmen der partizipativen Ansätze des Vorhabens besonders berücksichtigt werden sollen. Verantwortlich für die Umsetzung des Vorhabens ist Catholic Relief Services (CRS).