Stärkung der Eigenständigkeit, Integration und des Zusammenhalts von Geflüchteten, Rückkehrenden und aufnehmenden Gemeinden in Äthiopien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202448702-8159
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 2.699.920,10
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 289.367,10
Noch verfügbar
€ 2.410.553,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
CBM Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e.V.
Sektoren übergeordnet
Industrie; Basisgesundheitswesen; Grundbildung; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Basisgesundheitsdienste; Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Grundschulbildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt leistet einen Beitrag zur nachhaltigen (Wieder-)Eingliederung von Geflüchteten und Rückkehrenden und zur Förderung des sozialen Zusammenhalts zwischen Mitgliedern der Aufnahmegemeinden, Rückkehrenden und Geflüchteten in der North Gondar Zone, Amhara Region. Ziel ist die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Zielgruppen durch verbesserten Zugang zu WASH-, Bildungs- und Schutzdiensten, Sicherung des Lebensunterhalts und Beteiligung von Frauen und Menschen mit Behinderungen in den Woredas Debark, Addi-Arkay und Telemt und in der Siedlung für Geflüchtete Alemwach und der Aufnahmegemeinde Dabat. Geplant sind unter anderem Bau und Sanierung von Trinkwasseranlagen, Hygieneschulungen und der Aufbau von Strukturen zur Instandhaltung der Anlagen. Es werden barrierefreie Schulen errichtet, Lehrer:innen und Multiplkator:innnen in Inklusion geschult, Schüler:innen mit Behinderungen individuell unterstützt und durch Eltern-Selbsthilfegruppen und Schüler:innen Clubs ein inklusives Umfeld gestärkt. Mithilfe von Village Economic and Social Associations (VESA-Gruppen), Kleinviehzucht und Startkapital für Kleinunternehmen werden Einkommensmöglichkeiten insbesondere für Frauen und Menschen mit Behinderungen geschaffen. Durch den Bau eines Rehabilitationszentrums, eines Mehrzweckzentrums und Schulungen von Freiwilligen werden grundlegende Dienstleistungen für Geflüchtete aufgebaut. Die Stärkung von Organisationen von Menschen mit Behinderungen hilft, Inklusion dauerhaft zu verankern.