SI GA: Nachhaltige, gendergerechte Resilienzstärkung der südsudanesischen Flüchtlinge und ugandischen Aufnahmegemeinschaft, Uganda

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202448702-8165
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Uganda
Finanzierungsvolumen
€ 2.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 450.000,00
Noch verfügbar
€ 2.250.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2024 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
01.11.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene; Multisektorale Hilfe; Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In der West-Nil-Region leben 859.536 Flüchtlinge, davon 421.802 in den Distrikten Yumbe, Madi-Okolo und Terego (UNHCR, Februar 2024). In der Region herrscht eine große Ernährungsunsicherheit. Geflüchtete Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen sind am stärksten von der unsicheren Ernährungslage betroffen. Die Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen sind aufgrund unzureichender Fertigkeiten begrenzt. Unter den Flüchtlingen und den Mitgliedern der Aufnahmegemeinschaften gibt es große geschlechtsspezifische Ungleichheiten. Das Gesamtziel dieses Projekts ist die Verbesserung der Lebensbedingungen, der Ernährung, der Beziehungen zwischen den Geschlechtern und der friedlichen Koexistenz von Flüchtlingen und der gefährdeten Aufnahmebevölkerung in West-Nil. Mit dem Projekt sollen fünf Ziele erreicht werden: (i) 3000 Haushalte haben Zugang zu ausreichend nahrhaften Lebensmitteln, kennen gute Ernährungspraktiken und wenden gute landwirtschaftliche Praktiken an, (ii) 560 junge Menschen sind qualifiziert, (selbst-)erwerbstätig und erzielen durch das Projekt ein Einkommen, (iii) 4000 Flüchtlinge und Mitglieder der Aufnahmegemeinden leben friedlich nebeneinander und profitieren gleichermaßen von den natürlichen Ressourcen und Dienstleistungen, (iv) die Beziehungen zwischen den Geschlechtern von 3200 Flüchtlingen und Mitgliedern der Aufnahmegemeinden haben sich verbessert und (v) die organisatorischen Kapazitäten der Partnerorganisationen sind gestärkt.