Stärkung eines inklusiven Sozialen Sicherungssystems

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202467264
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 18.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.500.000,00
Noch verfügbar
€ 13.500.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
06.10.2025 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
06.10.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK RUANDA
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Soziale Sicherung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Eines-Inklusiven-Sozialen-Sicherungssystems-59126.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Obwohl Ruanda erfolgreiche Jahrzehnte der Armutsbekämpfung vorzuweisen hat, ist aufgrund der COVID-19 Pandemie sowie externer Schocks (v. a. andauernde Inflation durch gestiegene Importpreise) der in Armut lebende Teil der Bevölkerung zuletzt weniger schnell gesunken als erwartet. Trotz im regionalen Vergleich hohem Wirtschaftswachstum leben derzeit nach Einschätzung der Weltbank 48,7 % der Bevölkerung in Armut und somit von weniger als 2,15 USD pro Tag (2017 PPP). Vulnerable Gruppen sind dabei von der vorherrschenden Armut in Ruanda besonders stark betroffen, gleichzeigt steigt ihre Exposition gegenüber externen Schocks und der Versorgung mit Grundbedürfnissen in Folge von Klimaereignissen und Haushaltskrisen.Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur sozialen Sicherung der armen und vulnerablen Bevölkerung Ruandas zu leisten. Wesentliche Maßnahmen sind die Bereitstellung von Sozialleistungen in in Form eines Sicherheitsnetzes, Beschäftigungsmaßnahmen sowie Ansätze zur nachhaltigen und eigenständigen Graduierung aus der Armut. Um die Resilienz von armen und vulnerablen Gruppen weiter zu stärken, werden Schock-responsive soziale Sicherungsmaßnahmen finanziert. Die Zielgruppe sind die ärmsten und vulnerabelsten Haushalte und Personen mit geringem Konsumniveau, einschließlich aber nicht nur Menschen, die aufgrund ihres Alters, einer Behinderung oder einer Schwangerschaft keine Arbeitskapazität haben, sowie Familien mit Kindern unter zwei Jahren. Die Zielgruppe wird über das neu eingeführte Sozialregister ermittelt und umfasst Haushalte, die unter den VUP-Komponenten leistungsberechtigt sind.Projektpartner ist die Local Administrative Entities Development Agency (LODA). Das Vorhaben wird im Rahmen einer Korbfinanzierung mit dem Foreign, Commonwealth + Development Office (FCDO) und der Swedish International Development Cooperation Agency (SIDA) umgesetzt.