Programm zur integrierten Schulspeisung in Togo
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202468163
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Togo
- Finanzierungsvolumen
- € 16.800.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 16.800.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 17.12.2024 - 30.11.2028 (geplant)
- Startdatum
- 17.12.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS WORLD FOOD PROGRAMME
- Sektoren übergeordnet
- Grundbildung; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Schulernährung; Landwirtschaftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Programm-Zur-Integrierten-Schulspeisung-In-Togo-65145.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Ernährungsunsicherheit im Norden Togos hat durch diverse Krisen zugenommen. Die Situation wird durch der Sicherheitslage geschuldeten internen Flüchtlingsbewegungen sowie die Zuwanderung von Geflüchteten aus Burkina Faso weiter verschärft. Über 50 % der Geflüchteten sind Kinder. Ziel des Vorhabens sind die Stärkung der Ernährungssicherheit von Schulkindern und guter Ernährungspraktiken sowie der Resilienz der lokalen Nahrungsmittelproduktion im Norden Togos. Dazu leistet das Vorhaben einen Finanzierungsbeitrag zum Home-Grown School Feeding Programm des World Food Programme (WFP) in Togo.Folgende Maßnahmen werden in diesem Rahmen umgesetzt: a) Gesunde, gekochte Mahlzeiten werden an Schüler/innen in öffentlichen Grundschulen ausgegeben. Dazu werden in unmittelbarer Umgebung der Schulen auch Anlagen zum Gemüsebau (Schulgärten mit Bewässerungsmöglichkeit) und Getreidemühlen aufgebaut.b) Schulungen zu guter Ernährung, Nahrungsmittelhygiene u.ä. werden angeboten und kommunale Gesundheitszentren bei der Prävention von Mangelernährung unterstützt.c) Lokale landwirtschaftliche Produzent/innen (Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, in Kooperativen organisiert) sowie weiterverarbeitende Frauengruppen werden unterstützt (Schulungen, technische Begleitung, Material, Inputs, u.ä.) sowie Abnahmeverträge zwischen den Kooperativen und den Schulkantinen vereinbart und begleitet.d) Die Kapazitäten der weiteren beteiligten lokalen Akteure werden gestärkt, ein Wirkungsmonitoring durchgeführt und darüber gemeinsam mit verschiedenen Interessensvertretern ein gemeinschaftliches Lernen ermöglicht.Projektträger und Mittelempfänger ist das WFP.