UNRWA Stabilisierung und Basisversorgung im Kontext der Corona-Krise Phase VI

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202468312
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 20.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 20.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
20.11.2024 - 31.12.2024
Startdatum
20.11.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2024
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa-Stabilisierung-Und-Basisversorgung-Im-Kontext-Der-Corona-Krise-Phase-Vi-61662.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die israelisch-arabischen Kriege seit 1948 führten zur Vertreibung einer großen Anzahl an Palästinensern. Rd. 870.000 im Westjordanland lebende Menschen sind als Flüchtlinge bei UNRWA registriert, etwa ein Viertel von ihnen leben in Flüchtlingscamps. In Jordanien sind es rd. 2,3 Mio. Menschen (davon leben 18 % in den offiziellen Camps). Die israelische Besatzung und wiederholte Gewalt-Eskalationen im Westjordanland beeinträchtigen erheblich den Zugang zu medizinischer Versorgung und Schulbildung palästinensischer Flüchtlinge. Ziel des Vorhabens ist, den Zugang zu medizinischer Basisversorgung sowie Schulbildung für Palästina-Flüchtlinge im Westjordanland und in Jordanien, die von multidimensionaler Armut betroffen sind, aufrechtzuerhalten. Damit soll ein Beitrag zur Stärkung der Resilienz von Palästina-Flüchtlingen sowie zur Reduzierung des Konfliktpotenzials, das sich aufgrund der prekären sozioökonomischen Lage und des sehr hohen Drucks auf Ressourcen und Dienstleistungen innerhalb der Lager und für die dort lebenden Flüchtlinge ergibt, geleistet werden. Durch die Finanzierung von medizinischem Fachpersonal in UNRWA Gesundheitszentren im Westjordanland sowie Lehrpersonal in UNRWA Schulen im Westjordanland und Jordanien werden indirekt Flüchtlinge im Westjordanland und in Jordanien von der Maßnahme profitieren. Da UNRWA Mitarbeitende überwiegend selbst Palästina-Flüchtlinge sind, leistet die Fortführung der Gehaltszahlungen gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Einkommenssicherung der Zielgruppe