UNRWA Regionalprogramm für Palästina-Flüchtlinge in der Nahost-Region Plus, Phase I (REPAC Plus, Phase I)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202468346
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.500.000,00
- Noch verfügbar
- € 6.500.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 10.11.2025 - 30.11.2028 (geplant)
- Startdatum
- 10.11.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa-Regionalprogramm-Fuer-Palaestina-Fluechtlinge-In-Der-Nahost-Region-Plus-Phase-I-Repac-Plus-Phase-I-59188.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
75 Jahre nach dem Ausbruch des arabisch-israelischen Konflikts sind rd. 5,9 Mio. Menschen weiterhin als palästinensische Flüchtlinge beim UN Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) registriert. Sie leben in den zahlreichen offiziellen Flüchtlingslagern, die im Zuge des Konflikts in Jordanien, Syrien, dem Libanon und in den Palästinensischen Gebieten entstanden sind sowie in unmittelbarer Nähe in inoffiziellen Lagern, sogenannten Gatherings oder in den Städten der Gastländer. Während eine politische Lösung nicht in Sicht ist, sind die Lebensbedingungen in den Lagern von ansteigender Überbevölkerung, Armut, Unsicherheit und Perspektivlosigkeit sowie wachsenden urbanen Problemen geprägt. Die bauliche Infrastruktur in den Flüchtlingslagern wurde ursprünglich für eine temporäre Nutzung errichtet. Mittlerweile haben sich aus den Provisorien sehr dicht besiedelte städtische Viertel entwickelt, deren soziale und wirtschaftliche Infrastruktur stark überlastet ist. Das Ziel Vorhabens REPAC Plus ist die gerechte, gleichberechtigte und nachhaltige Gestaltung der Grundversorgung von Palästina-Flüchtlingen und Bereitstellung von sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur in und um palästinensische Flüchtlingslager im Nahen Osten. Die Zielgruppe wird in die Planung, Priorisierung und Auswahl der Maßnahmen auf Basis von Kriterien (bspw. im Kontext von partizipativ entwickelten Camp Improvement Plans) einbezogen. Die erwarteten Wirkungen sind insbesondere verbesserte Lebensbedingungen und Resilienz-Stärkung durch soziale Teilhabe und den Ausbau sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur und eine verbesserte Bereitstellung von Basisdienstleistungen durch UNRWA, bspw. in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Energie, Wasser, Abwasser und städtischer Infrastruktur.Projektträger ist das UN Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA).