Nachhaltige Nutzung der Biodiversität und Verbesserung der Lebensbedingungen indigener Gemeinden im biokulturellen Korridor der Vulkankette Guatemalas
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202498301-8111
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Guatemala
- Finanzierungsvolumen
- € 564.278,90
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 267.254,90
- Noch verfügbar
- € 297.024,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 15.11.2024 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 15.11.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Global Nature Fund (GNF)
- Sektoren übergeordnet
- Forstwirtschaft; Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftliche Landressourcen; Forstentwicklung; Biodiversität; Brennholz/Holzkohle
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die indigenen Maya-Gemeinden im Hochland von Guatemala leben in teilweise schwerer Armut und sind im eigenen Land unterprivilegiert. Klimaphänomene verstärken seit Jahren die prekäre Situation für die Ernährung der Menschen. Entwaldung, Übernutzung der Wälder und Ackerflächen und Landflucht sind die Folgen. Erste Projektkomponente sind umfassende Maßnahmen zum Walderhalt. Durch Brandschneisen, verbessertes Management von Waldgebieten und Wiederbewaldung werden die Ökosystemleistungen und Biodiversität von insgesamt 7.200 ha Wald wiederhergestellt. Vier komplementäre Maßnahmen verbessern die Einkommenssituation in den Dörfern: Durch 100 effiziente Kochstellen wird der Nutzungsdruck auf die Wälder wirksam um bis zu 50% vermindert. Durch Anbaudiversifizierung wird die Subsistenzlandwirtschaft von 250 Familien verbessert und resilienter und ebenfalls werden die Wälder entlastet. Imkerei und Pilzzucht ermöglichen ergänzende Einkommensmöglichkeiten für 100 Familien. Entsprechend werden verschiedene Zielgruppen geschult: 100 Feuerwehrleute werden ausgebildet und ausgerüstet, 100 Menschen aus den Dörfern darin geschult, Brandschneisen zu schlagen und Flächen wieder zu bewalden. Zu Ofenbau, Pilzzucht, Imkerei und neuen Anbauformen werden die Menschen in den Dörfern geschult. Um allgemein das Wissen um ökologische Zusammenhänge zu entwickeln, die Resilienz gegenüber Klimaveränderungen zu erhöhen und Handlungsoptionen aufzuzeigen, werden 100 Lehrer und 150 Schlüsselakteure ausgebildet.