GV Verantwortungsvolle Land Governance
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202501187
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 12.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 12.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.05.2026 - 30.04.2030 (geplant)
- Startdatum
- 01.05.2026
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2030
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Kein politischer Träger
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Ländliche Entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- GV Verantwortungsvolle Land Governance (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202501187; GP Responsible Land Governance (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202501187
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In vielen Ländern ist Landbesitz unzureichend geregelt oder die Politik berücksichtigt Landrechte bei Entscheidungen nicht. Das verursacht Konflikte, Umwelt- und Klimaschäden unsichere Ernährung und soziale Ungleichheit. Nationale, regionale und internationale Politiken integrieren bislang keine guten Praktiken, um den Zugang und die Nutzung von Land langfristig zu steuern. Dies erschwert es, wichtige internationale Ziele zu erreichen: Dazu gehören besonders die Rio-Konventionen der Vereinten Nationen für Klimaschutz und Artenvielfalt sowie gegen Wüstenbildung, der Wandel der Agrar- und Ernährungssysteme sowie verantwortungsvolle private Investitionen. Ziel: Ansätze für eine soziale, klima- und umweltfreundliche Landverwaltung (Land Governance) sind langfristig in internationale, regionale und nationale Politiken und Entscheidungsprozesse integriert. Vorgehensweise: Maßnahmen des Vorhabens sind: Es unterstützt internationale und regionale Netzwerke wie International Land Coalition, Women Land Rights Initiative Global Action for Land oder Network of Excellence on Land Governance in Africa, damit sie das Thema Landverwaltung in globale Foren einbringen können. Zudem berät es die nationale Politik in den drei Kooperationsländern und entwickelt politische Dialoge, um fundierte Empfehlungen zu verbreiten. Diese helfen, Landrechte in Entwicklungspläne, Strategien und Gesetze zu integrieren. Das Vorhaben testet auch Maßnahmen zur Landverwaltung: In Madagaskar trägt es dazu bei, Gemeindeland, Agrarökologie und Wald zu fördern. In Nigeria entwickelt es Dienstleistungen für frauengeführte Betriebe. Außerdem treibt es in Sambia die Kombination - von Land- und Forstwirtschaft sowie Landnutzungspläne voran. Die Maßnahmen sollen den bereichsübergreifenden Dialog zu Landrechten, verantwortungsvolle Investitionen und praktische Belege fördern.