Entwicklung indigener Gemeinschaften und Erhalt der Fischgründe in der Landschaft Imiría - Chauya
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8174
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Peru
- Finanzierungsvolumen
- € 249.999,74
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 28.908,58
- Noch verfügbar
- € 221.091,16
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2025 - 30.11.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.12.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Freundeskreis Peru Amazonico e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Umweltschutz allgemein; Fischereiwesen
- Sektoren untergeordnet
- Fischereientwicklung; Menschenrechte; Biodiversität; Gebietsschutz
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die nachhaltige Nutzung der Fischgründe und die Erschließung von Entwicklungspotentialen der Seen Imiría und Chauya sowie der angrenzenden Primär- und Sekundärwälder, die zu den Territorien der indigenen Ethnie Shipibo-Konibo Xetebo gehören. Dadurch soll der Interessenskonflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz gelöst werden. Zur Zielerreichung wird die indigene Selbstverwaltung gestärkt, indem partizipativ erarbeitete Bewirtschaftungspläne umgesetzt, Fischereiverbote sowie Fangquoten eingeführt und Maßnahmen zur Ernährungssicherheit ergriffen werden. Diese Ansätze fördern die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen und sichern langfristig das Ökosystem der Region. Gleichzeitig werden grüne Wertschöpfungsketten aufgebaut und gestärkt, die unter anderem Fisch, Bijao-Blätter, Aguaje und Amazonasbienen umfassen. Diese werden von lokalen Akteuren der Shipibo-Konibo-Xetebo organisiert, mit regionalen und nationalen Märkten verbunden und schaffen neue Einkommensquellen, wodurch eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung im Einklang mit dem Naturschutz ermöglicht wird.