Gesundheitskompetenz fördern: Bildung und Sensibilisierung in den ländlichen Gemeinden Bangladeschs
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8193
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Bangladesch
- Finanzierungsvolumen
- € 93.983,63
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 88.983,63
- Noch verfügbar
- € 5.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.06.2025 - 31.05.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.06.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.05.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Opportunity International Deutschland
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen
- Sektoren untergeordnet
- Basisgesundheitsdienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Im Rahmen des Projekts werden 240 Frauen zu Gesundheitsberaterinnen ausgebildet. Dazu werden sie in den Bereichen Gesundheit, Hygiene, gesunde Ernährung und Erste Hilfe geschult. Dieses Wissen geben sie an 48.000 Haushalte in ihren Dörfern weiter und tragen so wesentlich zur Verbesserung des Gesundheits- und Hygienebewusstseins der Dorfgemeinschaften bei. Die Gesundheitsberaterinnen arbeiten auf Gemeindeebene im ländlichen Raum und sind Ansprechpartnerinnen für die Menschen in ihren Dörfern. Sie arbeiten eng mit den so genannten Health Supervisors zusammen. Health Supervisors sind medizinische Fachkräfte mit einer zwei- bis dreijährigen medizinischen Ausbildung. Neben der Betreuung und Fortbildung der Gesundheitsberaterinnen bieten die Health Supervisors Basisgesundheitsdienste in den Dörfern an. Damit fördern die Gesundheitsberaterinnen und Health Supervisors die Gesundheitskompetenz in den Dorfgemeinschaften und schaffen einen ersten Zugang zu Gesundheitsberatung und Gesundheitsdienstleistungen. Dieser niederschwellige Zugang führt zu besseren Gesundheitsergebnissen und damit zu einer Stärkung der sozioökonomischen Situation der betroffenen ländlichen Gemeinden. Es finden Vernetzungen zu staatlichen und privaten Gesundheitsstrukturen in den Regionen statt. Das Projekt stärkt die Rolle der Frauen in den Dörfern, da die Gesundheitsberaterinnen zu zentralen Ansprechpartnerinnen für Gesundheitsfragen werden und dadurch ein höheres Ansehen in ihren Gemeinden genießen.