Einführung eines Berufscolleges an der Hermanus Waldorf Schule in Südafrika

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8197
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Südafrika
Finanzierungsvolumen
€ 361.509,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 95.100,00
Noch verfügbar
€ 266.409,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2025 - 31.12.2029 (geplant)
Startdatum
01.01.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Grundbildung; Bildung allgemein
Sektoren untergeordnet
Bildungseinrichtungen und Fortbildung; Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Jugendliche; Lehreraus- und -fortbildung; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In Südafrika ist die Schulabbruchsrate und damit die Jugendarbeitslosigkeit alarmierend hoch. Von 100 Schüler*innen, die mit Klasse 1 beginnen, starten nur etwa 55 in die 10. Klasse, etwa 40 davon legen die Prüfung für das National Senior Certificate (NSC) der Klasse 12 ab und nur 12 dieser Schüler*innen erlangen damit Zugang zur Uni. Um die Bildungs- und Jobchancen der Kinder aus sozial schwachen Familien zu stärken, möchte die Hermanus Waldorfschule einen Berufsausbildungszweig für die Klasse 10 bis 12 einführen (National Certificate Vocational NCV). Damit wird sowohl die Qualifikation für Colleges oder Universitäten erlangt als auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht. Um den jungen Erwachsenen bestmögliche Beschäftigungschancen zu ermöglichen, sollen zwei Ausbildungszweige (Primary Health und Electrical Infrastructure and Construction) aufgebaut werden. Dafür müssen entsprechende Räumlichkeiten an der Schule ausgestattet, branchenspezifisch qualifizierte Lehrkräfte eingestellt und Lehrmaterialien angeschafft werden. Durch Open Days an der Schule, verpflichtenden Praktika und eine Onboarding Person, die den Jugendlichen mit Herausforderungen des Bewerbungsprozesses hilft, wird frühzeitig eine Verbindung zum Arbeitsmarkt hergestellt.