,,Non-Formal Education und Gesundheitsprogramm für Straßenkinder in drei Slums des Distrikt Lahore, Pakistan
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8214
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Pakistan
- Finanzierungsvolumen
- € 89.078,62
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 35.812,09
- Noch verfügbar
- € 53.266,53
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.06.2025 - 30.11.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.06.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- kleine Hilfsaktion e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen; Grundbildung
- Sektoren untergeordnet
- Grundschulbildung; Basisgesundheitsdienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Dieses 30-monatige Projekt richtet sich an die Bewohner von drei Slums im Bezirk Lahore. Ethnisch werden diese Menschen als Gypsies bezeichnet und leben in der Nähe von Müllhalden. Das Projekt konzentriert sich auf drei wesentliche Bereiche für Straßenkinder und Slumbewohner. Erstens wird nicht-formale Bildung (NFE) für 105 Straßenkinder (darunter 65 Mädchen) bereitgestellt. Hierzu werden drei mobile Einraum-Schulen eingerichtet. Bis zum Ende des Projekts sollen mindestens 70 % der Kinder in das reguläre Schulsystem integriert werden. Zweitens werden medizinische Basisversorgung und Gesundheitsberatungen für mindestens 480 Familien durch eine qualifizierte Lady Health Visitor (LHV) angeboten. Zudem werden drei Septic Tank Latrines (STLs) installiert, um die Bewohner zu motivieren, diese tragbaren Sanitärlösungen nachzubauen und die Praxis der offenen Defäkation aufzugeben. Drittens trägt das Projekt zur offiziellen Registrierung von mindestens 150 nicht dokumentierten Personen bei. Zur Erreichung dieser Ziele spielt soziale Mobilisierung eine zentrale Rolle: Zwei Sozialarbeiter (Social Mobilizers, SMs) und Puppentheater-Aufführungen sollen das Bewusstsein für Bildung, Gesundheit und Identitätsnachweise stärken. Gemeindemanagement-Komitees werden eingerichtet, um die reibungslose Umsetzung und Nachhaltigkeit des Projekts sicherzustellen. Die Fortschritte des Projekts werden durch regelmäßiges Monitoring gewährleistet.