Stärkung der Gemeindemobilisierung zur Verbesserung sozialer Determinanten von Gesundheit marginalisierter Bevölkerungsgruppen in Südafrika

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8215
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Südafrika
Finanzierungsvolumen
€ 1.570.566,25
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 363.409,00
Noch verfügbar
€ 1.207.157,25
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.05.2025 - 31.12.2029 (geplant)
Startdatum
01.05.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
medico international e.V.
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Gesundheitswesen allgemein
Sektoren untergeordnet
Aufklärung und Bildung in Gesundheitsfragen; Basisgesundheitsdienste; Bekämpfung von Infektionskrankheiten; Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Seit der COVID-19-Pandemie und den Kürzungen im nationalen Gesundheitsbudget haben sich die Gesundheitsindikatoren in Südafrika erheblich verschlechtert, sichtbar an sinkenden HIV-Testraten, steigender TB, höherer Müttersterblichkeit und zunehmenden psychischen Erkrankungen. Situationsanalysen in 14 Distrikten zeigten, dass soziale Faktoren wie Armut, Arbeitslosigkeit, Ungleichheit, Kriminalität und mangelhafte Infrastruktur maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit haben. Ob die neue nationale Krankenversicherung (NHI) tatsächlich zur Verbesserung von Gesundheitsgerechtigkeit beiträgt, bleibt fraglich, weshalb ein Monitoring durch Communities und Gesundheitsaktivist*innen notwendig ist. Das Projekt stärkt die Strukturen der Gemeindegesundheitsforen und befähigt Gesundheitsaktivist*innen, die sozialen Ursachen von Gesundheitsproblemen in ihren Gemeinden zu identifizieren und gezielte Interventionen abzuleiten und umzusetzen. Mit besonderem Fokus auf Risikogruppen wie schwangeren Teenagern, arbeitslosen Jugendlichen und Frauen, die Gewalt erfahren, sollen insgesamt 300 Gesundheitsaktivist*innen, darunter Community Health Worker (CHW), mindestens 3.000 Gemeindemitglieder direkt und rund 300.000 indirekt in acht Provinzen erreichen, über das NHI aufklären und deren Umsetzung überwachen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Unterstützung der CHW in ihrem Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen, um Selbstorganisation und Mobilisierung auf Community-Ebene nachhaltig zu fördern.