Reduzierung des sog. triple threat in 3 informellen Siedlungen in Kenia durch Kapazitätsstärkung und Advocacy zu ASRHR-Themen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8223
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kenia
Finanzierungsvolumen
€ 541.240,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 223.576,00
Noch verfügbar
€ 317.664,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.06.2025 - 31.05.2028 (geplant)
Startdatum
01.06.2025
Geplantes Enddatum
31.05.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
German Doctors e.V.
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Basisgesundheitswesen; Grundbildung
Sektoren untergeordnet
Aufklärung und Bildung in Gesundheitsfragen; Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Jugendliche; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt stärkt Jugendliche in den informellen Siedlungen Mathare, Korogocho und Athi River im Bereich SRHR. Geschulte Peer-Educatorinnen, CHPs, Mentor-Lehrerinnen, Mentor-Eltern und Jugendmentor*innen tragen SRHR-Wissen in Schulen und Gemeinden. Internationale Aktionstage, das Linda Binti Festival und kreative Aufklärungsmaßnahmen sensibilisieren gezielt, ergänzt durch IEC-Materialien und Outreaches, die auch Jugendliche außerhalb von Schulen erreichen. Minderjährige (werdende) Mütter erhalten Unterstützung durch verbesserte Kindertagesstätten, die ihnen den Schulbesuch oder den Einstieg in einkommensfördernde Maßnahmen ermöglichen. Sie werden in Spargruppen organisiert, in Finanzmanagement geschult und gezielt in der Produktion von wiederverwendbaren Binden trainiert. Diese bieten eine nachhaltige Alternative zu teuren Einmalbinden und werden von den Mädchen selbst vermarktet. Hygiene-Sets mit diesen Binden dienen als Demonstrationseffekt für nachhaltige Menstruationshygiene. Selbsthilfegruppen stärken den sozialen Zusammenhalt und die psychische Gesundheit. Technische Arbeitsgruppen und Dialogtreffen binden staatliche und lokale Akteure ein, fördern Synergien und stärken nachhaltige Strukturen. Ein Social Lab Design entwickelt mit Jugendlichen, Eltern, Lehrer*innen und Gesundheitspersonal Lösungen für den Triple Threat. SGBV-Champions und Paralegals bieten Überlebenden von SGBV langfristige Anlaufstellen und rechtliche Unterstützung.