Ermöglichung einer guten gehobenen Schulbildung (Sekundarschule) für Mädchen und Jungen von armen Familien im ländlichen Raum in Choma
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8260
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Sambia
- Finanzierungsvolumen
- € 599.787,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 211.956,00
- Noch verfügbar
- € 387.831,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2025 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Missionszentrale der Franziskaner e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Sekundarbildung; Grundbildung; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Produktion von Feldfrüchten (menschlicher Konsum); Sekundarschulbildung Stufe I; Sekundarschulbildung Stufe II; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der Projektort bzw. die Projektregion ist eine durch ländliche Zuwanderung stark wachsende Region im Süden von Sambia. Dadurch entstehen Wohngebiete an der Peripherie, wo die Menschen unter sehr prekären Bedingungen leben, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Das betrifft auch sehr stark den Mangel an Infrastruktur im Bildungsbereich. Primarschulen können schneller erstellt werden, aber die Möglichkeit für eine gehobene Schulausbildung an einer Sekundarschule ist kaum gegeben. Nur für jeden fünften Jugendlichen gibt es derzeit einen Schulplatz und Mädchen leiden darunter am meisten. Deshalb ist der Bau einer neuen Sekundarschule sehr wichtig, vor allem für Mädchen. Die Familien der Schüler/innen leben zum Teil an der Peripherie, zum Teil weiter entfernt in einem ländlich geprägten Umfeld. Die meisten Familien leben von Subsistenzlandwirtschaft, was keine tragende Grundlage für ein besseres Leben für die Familie und ihre Kinder ist. Dies zu verbessern ist ein wichtiges Ziel des Projektes. Auf dem Schulgelände wird eine Demonstrationsfarm aufgebaut, die Schüler/innen werden neben der Ausbildung nach Curriculum auch darin geschult, alternative Anbau- und Kulturmethoden für den ländlichen Bereich einzusetzen und weiterzugeben. Zusätzlich zu den Schüler/innen werden auch Frauen/Mütter aus den Dörfern aktiv geschult, dieses Wissen in ihren Ansiedlungen umzusetzen. Damit kann die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der Bevölkerung gelegt werden.