Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit von Jugendlichen in zwei Distrikten der Sidama Region, Äthiopien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8277
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 742.357,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 163.557,00
Noch verfügbar
€ 578.800,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2025 - 30.04.2029 (geplant)
Startdatum
01.08.2025
Geplantes Enddatum
30.04.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Kindernothilfe e.V.
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Basisgesundheitswesen; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Aufklärung und Bildung in Gesundheitsfragen; Familienplanung; Förderung reproduktiver Gesundheit; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt stärkt die sexuellen und reproduktiven Gesundheitsrechte (SRGR) von Jugendlichen und verbessert den Kinderschutz. Dazu setzt es auf Wissensvermittlung, verbesserten Zugang zu Gesundheitsdiensten und den Aufbau und die Stärkung lokaler Strukturen. Jugendliche werden durch Peer-Facilitators, Kinderparlamente und Schulclubs aufgeklärt, außerschulische Jugendliche in Gemeindegespräche einbezogen. Das Projekt fördert die Menstruationshygiene durch die Bereitstellung von Hygieneartikeln und Schulungen zur Herstellung von Binden. Außerdem werden Lehr- und Gesundheitspersonal geschult und Gesundheitszentren durch jugendfreundliche Räume und ein Fallmanagementsystem verbessert. Um staatliche Akteure stärker in die Verantwortung zu nehmen, werden Social Accountability Councils (SACs) gegründet, Behördenvertreter geschult und Foren zur Evaluierung staatlicher Leistungen organisiert. Durch die aktive Einbindung von Jugendlichen, Gemeinden und Behörden wird eine nachhaltige Kapazitätsstärkung und Verantwortungsübernahme angestrebt.