Stärkung des Engagements zivilgesellschaftlicher Organisationen für Menschenrechte und Demokratie in Afar und Tigray, Äthiopien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8282
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 300.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.000,00
- Noch verfügbar
- € 290.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2025 - 31.05.2029 (geplant)
- Startdatum
- 01.12.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.05.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Deutsche Welthungerhilfe e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, die Achtung der Menschenrechte durch staatliche Institutionen in den Regionen Afar und Tigray durch eine wirksame Überwachung und Interessenvertretung durch zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs) zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zwei verknüpfte Ansätze verfolgt: 1. Werden die Kapazitäten sowohl von CSOs als auch von Vertreter*innen regionaler Regierungsinstitutionen gestärkt, sodass sie lernen, einen menschenrechtsbasierten Ansatz in ihrer Arbeit anzuwenden und partizipative politische Prozesse umzusetzen. 2. Wird die Vernetzung zwischen den CSOs, zwischen den verschiedenen Regierungsinstitutionen und von beiden Gruppen miteinander verbessert. Hierfür wird die äthiopische Partnerorganisation CEHRO (Consortium of Ethiopian Human Rights Organizations) zusammen mit den lokalen CSOs Communities of Practice aufbauen, in denen sich die CSOs vernetzen und gemeinsame Strategien entwickeln können. Parallel werden Austauschforen zwischen regionalen Institutionen (regionale Parlamente sowie der Justiz- und Strafverfolgungsbehörden) organisiert, um eine nachhaltige und koordinierte Umsetzung des menschenrechtsbasierten Ansatzes zu gewährleisten. Zuletzt wird ein regelmäßiger Austausch zwischen den CSOs und staatlichen Vertreter*innen organisiert, um effektive Lobbyarbeit, gemeinsame Politikgestaltung und die Überwindung von gegenseitigem Misstrauen zu erleichtern.