Sauberes Wasser für Frieden und Entwicklung - Wiederherstellung der Wasserinfrastruktur in Tigray, Äthiopien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8298
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 92.000,00
- Noch verfügbar
- € 408.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2025 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- WasserStiftung
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der Krieg in Tigray (2020-2022) hatte verheerende Auswirkungen auf die Wasserversorgung der Region. Infrastruktur wurde gezielt zerstört, Ersatzteillager geplündert oder vernichtet, WASH-Komitees aufgelöst und öffentliche Dienstleistungen lahmgelegt. Millionen Menschen haben dadurch den Zugang zu sauberem Trinkwasser verloren. Die Folgen für die Menschen vor Ort sind dramatisch. Das Projekt setzt an dieser Notlage an und stellt die Wasserversorgung in 13 besonders betroffenen Bezirken Tigrays wieder her. Durch die Reparatur von 600 Wasserstellen erhalten 132.000 Menschen Zugang zu sauberem Wasser. Um die langfristige Funktionalität sicherzustellen, werden WASH-Komitees gegründet oder reaktiviert und geschult. Ein System für den Zugang zu Ersatzteilen wird aufgebaut und die Expertise für Reparaturen und Wartungen vermittelt. Gemeinsam werden diese Maßnahmen die nachhaltige Funktionalität der Infrastruktur sicherstellen. Gleichzeitig werden Gemeindemitglieder durch eine breit angelegte Aufklärungskampagne für WASH-Praktiken sensibilisiert. Die Kampagne wird auch an 40 Schulen durchgeführt, wobei ein zusätzlicher Fokus auf der Förderung besserer Menstruationshygiene liegt. Insgesamt profitieren 200.000 Menschen von der Kampagne. Der Wiederaufbau der Wasserinfrastruktur und die Förderung lokaler Strukturen sind ein zentraler Schritt für eine nachhaltige Entwicklung und ein Zeichen des Friedens in einer von Krisen gezeichneten Region.