Verbesserung der Lebensbedingungen und therapeutischen Versorgung von Schwangeren und Müttern mit psychischen Erkrankungen in Nord- u. Zentral-Malawi
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8299
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Malawi
- Finanzierungsvolumen
- € 517.142,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 110.972,00
- Noch verfügbar
- € 406.170,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.08.2025 - 31.07.2029 (geplant)
- Startdatum
- 01.08.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Kindernothilfe e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Basisgesundheitswesen; Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Basisgesundheitsdienste; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Medizinische Aus- und Fortbildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt wird die psychiatrischen Versorgung von Müttern und Schwangeren in Malawi durch den Aufbau fachlicher Kapazitäten des Gesundheitspersonals und den Ausbau spezialisierter Behandlungsangebote verbessern. In zwei Distriktkrankenhäusern wird jeweils eine neue Abteilung und in 20 Basisgesundheitsstationen in den Zielgemeinden die ambulante Versorgung für die psychische Gesundheit von Müttern (PGM) geschaffen. Zusätzlich werden die gemeindebasierten Selbsthilfestrukturen zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Integration von Frauen mit psychischen Erkrankungen gestärkt. Gezielte Maßnahmen zur Förderung des Wissens über psychische Erkrankungen in der Bevölkerung und rechtebasierte Advocacy-Initiativen tragen darüber hinaus zur Entstigmatisierung und zur Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen für PGM und zur Sicherung weiterer Finanzierungen für den Ausbau der psychiatrischen Versorgung in ländlichen Gebieten bei. Zudem werden Familienangehörige, Gemeindemitglieder und lokale Akteure umfassend in die Verbesserung der Dienste für die PGM einbezogen. Der rechtebasierte Ansatz von SJOG stützt sich explizit auf die von Malawi ratifizierte Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und zielt darauf ab, Betroffene und ihre Angehörigen dabei zu unterstützen, diese Rechte effektiv gegenüber Pflichtenträger*innen auf kommunaler, Distrikt- und nationaler Ebene einzufordern.