Resilienz nach dem Krieg: Verbesserung des Schutzes und der Lebenssituation hochvulnerabler Gemeinschaftsmitglieder in Mekelle und Umgebung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8301
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 939.037,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 165.863,00
Noch verfügbar
€ 773.174,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2025 - 28.02.2029 (geplant)
Startdatum
01.09.2025
Geplantes Enddatum
28.02.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Nichtübertragbare Krankheiten
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt zielt darauf ab, die vulnerabelsten Mitglieder ausgewählter Zielgemeinschaften der Stadt Mekelle und angrenzender Teile des Distrikts Enderta - überwiegend Kinder, Jugendliche und Frauen - mit spezialisierter Hilfe und Unterstützung zur Verarbeitung traumatischer Erlebnisse sowie zum Aufbau persönlicher Stressbewältigungsfähigkeit und Resilienz zu erreichen. Die so gewonnenen persönlichen Ressourcen tragen unmittelbar zur Stabilisierung und Verbesserung der psychischen Gesundheit und psychosozialen Situation bei. In einem integrierten Ansatz verfolgt das Projekt zudem das Ziel, geeignete Menschen aus dieser Gruppe zusätzlich in ihren sozioökonomischen Kompetenzen marktorientiert zu schulen, so dass sie zukünftig dazu befähigt sind, ihren Existenzsicherungsaktivitäten qualifizierter nachzugehen und einträglichere einkommensschaffende Maßnahmen aufzunehmen. Auf Ebene der Gesamtgemeinschaft sowie ihrer institutionellen Akteur*innen konzentriert sich das Projekt auf die Schaffung eines kollektiven Bewusstseins und einer gemeinschaftlichen Wissensbasis, um die Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit ihrer Mitglieder und zuständiger Strukturen insbesondere in den Bereichen Schutz, Kinder- und Frauenrechte, geschlechtsspezifische Gewalt sowie Integration und Inklusion maßgeblich zu verbessern. Dabei nutzt das Vorhaben bedarfsgerecht gestaltete Maßnahmen der zielgruppenadäquaten Sensibilisierung, der institutionellen Stärkung sowie des fachlich-thematischen Kompetenzaufbaus.