Stärkung der Zivilgesellschaft zur Förderung der Ernährungssicherheit und nachhaltiger Lebensgrundlagen für erdbebenbetroffene Haushalte in Nepal

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8310
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Nepal
Finanzierungsvolumen
€ 1.050.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 75.000,00
Noch verfügbar
€ 975.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2025 - 31.07.2029 (geplant)
Startdatum
01.10.2025
Geplantes Enddatum
31.07.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Landwirtschaftliche Betriebs- und Produktionsmittel
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt zielt darauf ab, 2.500 kleinbäuerliche Haushalte in den Distrikten Jajarkot und Rukum West im Westen Nepals durch die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen (Selbsthilfegruppen, CBOs) und lokaler Verwaltungs- und Regierungskapazitäten dabei zu unterstützen, ihre Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern und ihre Ernährungs- und Einkommenssituation zu verbessern. Zielgruppe sind vom Erdbeben betroffene Haushalte und marginalisierte Bevölkerungsgruppen (Frauen, Jugendliche, Dalits, Janajatis, Menschen mit Behinderungen). Das Projekt fördert klimaangepasste landwirtschaftliche Praktiken und den Zugang zu hochwertigen Betriebsmitteln. Durch die Unterstützung nachhaltiger unternehmerischer Aktivitäten (Green Enterprises) schafft das Projekt neue Einkommensmöglichkeiten für strukturell benachteiligte Bevölkerungsgruppen (Frauen, Jugendliche) durch lokale Wertschöpfung. Um diese Ansätze zu verstetigen, engangiert sich das Projekt gemeinsame mit den CSOs für die Priorisierung einer klimaresilienten Landwirtschafts- und Wirtschaftsförderung in lokalen Entwicklungsplänen und politischen Strategien und den Aufbau relvanter Kompetenzen in Verwaltung und Behörden. Das Projekt verfolgt einen Multi-Stakeholder-Ansatz, der die Zusammenarbeit mit langjährigen (RRN) und neuen (MIC, FTG) nationalen Parnterorganisationen, CBOs, lokale Regierungen und andere zivilgesellschaftliche Akteure vorsieht.