Female Climate Advocates: Ganzheitliches Community Building mithilfe klimaresilienter Agrikultur
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8315
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kenia
- Finanzierungsvolumen
- € 233.556,96
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 51.306,96
- Noch verfügbar
- € 182.250,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2025 - 31.10.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- SOLWODI Deutschland e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Landwirtschaftliche Wasserressourcen; Produktion von Feldfrüchten (menschlicher Konsum)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
In den ländlichen Regionen Changara, Bukhayo (Busia County) sowie Marama Central und Shianda Marenyo (Butere Subcounty, Kakamega County) qualifiziert das Projekt 180 besonders benachteiligte Frauen - minderjährige Mütter, alleinerziehende und verheiratete Frauen in prekären Verhältnissen - zu sogenannten Female Climate Advocates (FCA). Diese organisieren sich in zwölf Selbsthilfegruppen (SHGs) und erlernen auf regionalen Schulungsflächen praxisorientiert klimaresiliente Landwirtschaft, insbesondere Tröpfchenbewässerung mit solarbetriebenen Wasserpumpen. Im Anschluss geben die FCAs ihr Wissen direkt an 3.000 Gemeindemitglieder weiter. Diese profitieren durch gesteigerte Ernährungssicherheit, Zugang zu Wasser und landwirtschaftlichem Know-how. Die ineinandergreifenden Maßnahmen - Agrarschulung, psychosoziale Stabilisierung, Table Banking zur gemeinschaftlichen Finanzierung und Wartung der Bewässerungstechnik sowie der Aufbau lokaler Nachhaltigkeitskomitees - stärken tragfähige Gemeinschaftsstrukturen. Die offiziell übergebenen Schulungsflächen bleiben in Verantwortung der Gemeinden, solange sie klimaresilient bewirtschaftet und für Schulungen genutzt werden. So entsteht ein selbsttragendes System, das auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand hat.