Soziale Kommunikation zur Prävention von Diskriminierung und genderbasierter sowie anderer Formen von Gewalt gegen Jugendliche

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8334
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 989.498,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 178.209,00
Noch verfügbar
€ 811.289,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2025 - 31.10.2028 (geplant)
Startdatum
01.11.2025
Geplantes Enddatum
31.10.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Terre des Hommes Deutschland e.V. Hilfe für Kinder in Not
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Jugendliche, insbesondere junge Frauen, wachsen häufig in sozialen Netzwerken auf, die durch sozioökonomische Vulnerabilität, mangelnde elterliche Unterstützung und diskriminierende gesellschaftliche sowie mediale Narrative geprägt sind. Dies setzt sie einem hohen Maß an Stigmatisierung und geschlechtsspezifischer Gewalt aus. Das Projekt wird überregional in Mosambik und Brasilien durch insgesamt 3 Partnerorganisationen umgesetzt und befähigt Jugendliche, als agents of social change aktiv zur Reduzierung diskriminierender Narrative und zur Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt beizutragen. Durch gezielten Kapazitätsaufbau in den Bereichen Lifeskills, Kinderrechte und Kommunikation werden sie gestärkt, eigene Kommunikations- und Kulturinhalte zu entwickeln und zu verbreiten. Parallel dazu werden Strategien zur Prävention und Reaktion auf geschlechtsspezifische Gewalt erarbeitet sowie gemeindebasierte Schutzstrukturen für Kinder und Jugendliche aufgebaut. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung der Selbstorganisation und Vernetzung junger Menschen, um Advocacy- und Kampagnenarbeit zu stärken. Der internationale Austausch von Best Practices und die Entwicklung praxisnaher Toolkits zur jugendgeführten Kommunikationsarbeit ergänzen die Maßnahmen ab.