Ernährungssicherheit und berufliche Zukunft für Kinder und Jugendliche in den Randzonen der südafrikanischen Naturschutzgebiete Kruger + iSimangaliso

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8364
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Südafrika
Finanzierungsvolumen
€ 480.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 150.000,00
Noch verfügbar
€ 330.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2025 - 30.09.2028 (geplant)
Startdatum
01.10.2025
Geplantes Enddatum
30.09.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Global Nature Fund (GNF)
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Grundbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Schulernährung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt verbindet die Verbesserung der Ernährungssicherheit von Kindern mit der beruflichen Qualifizierung von Jugendlichen in neun ländlichen Gemeinden rund um den Kruger Nationalpark und den iSimangaliso Wetland Park in Südafrika. Die Ernährungssituation der Bevölkerung - von der über 40?% Kinder sind - ist durch wiederkehrende Dürreperioden und eingeschränkten Zugang zu Wasser stark gefährdet. Gleichzeitig fehlt es Jugendlichen an Zugang zu praktischer Ausbildung und Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Ziel des Projektes ist es, in frühkindlichen Bildungszentren (engl. Early Childhood Education Centers, kurz: ECD-Zentren) sowohl Schulgärten zur Eigenversorgung mit Gemüse aufzubauen als auch praktische Lern- und Arbeitsmöglichkeiten für Jugendliche zu schaffen. Dazu werden vier Zentren für die Produktion von Gemüsesetzlingen eingerichtet, die die Schulgärten von 50 Bildungseinrichtungen versorgen. Die notwendige Wasserinfrastruktur wird bereitgestellt und die Selbstverwaltung der Gärten gestärkt. 174 Jugendliche werden durch ein Ausbildungsprogramm aktiv in die Umsetzung eingebunden, im Gemüseanbau qualifiziert und bei der Vorbereitung auf den Berufseinstieg unterstützt. Mehr als 4.650 Kinder und Jugendliche profitieren direkt vom Kapazitätsaufbau und der verbesserten Ernährungssituation.