Citizens Energy Communities im ländlichen Raum Moldaus
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8369
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Moldau, Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 329.760,48
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 69.807,36
- Noch verfügbar
- € 259.953,12
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2025 - 30.04.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- ChildFund Deutschland e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Umwelterziehung/ -fortbildung; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Ländliche Entwicklung; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt Citizens Energy Communities im ländlichen Raum Moldaus fördert die Entwicklung von Energy Communities in 20 Gemeinden, um die nachhaltige, effiziente und gemeindebasierte Energieversorgung zu stärken. Da die Republik Moldau stark von externen Energieimporten abhängig ist, sind Preisschwankungen und Versorgungsengpässe eine große Herausforderung - insbesondere für einkommensschwache Haushalte, die unter steigenden Energiekosten leiden. In Kooperation mit der Partnerorganisation EcoVisio vermittelt das Projekt praxisnahes Wissen über erneuerbare Energien und effiziente Energiepraktiken auf Haushalts- und Gemeindeebene. Bürger*innen und Kommunen werden befähigt, eigenständig nachhaltige Energielösungen zu planen, zu nutzen und umzusetzen. In zehn Gemeinden demonstrieren Modellprojekte in öffentlichen Gebäuden die Vorteile erneuerbarer und effizienter Energiepraktiken - etwa durch die Installation von Solaranlagen für Warmwasser, verbesserte Gebäudeisolierung, LED-Beleuchtung oder Biomasse-Heizsysteme. Zudem entstehen Netzwerke aus zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und politischen Entscheidungsträger*innen, die den langfristigen Ausbau lokaler Energieinitiativen unterstützen. Langfristig leistet das Vorhaben einen Beitrag zur Verringerung der Energiearmut in ländlichen Regionen des Landes.