Verbesserung der sozio-ökonomischen und psychologischen Resilienz vulnerabler Menschen in ländlichen Kommunen im Kyjiw Oblast

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8370
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 1.148.680,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 222.901,00
Noch verfügbar
€ 925.779,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2025 - 31.08.2028 (geplant)
Startdatum
01.09.2025
Geplantes Enddatum
31.08.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Arbeiterwohlfahrt International e. V.
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sekundarbildung; Nichtübertragbare Krankheiten
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Projektregion sind die beiden Kommunen Ivankiv und Dymer, die sich nördlich von Kyjiw befinden. Beide Kommunen waren im Februar und März 2022 von der russischen Armee besetzt. Die Projektlaufzeit beginnt im September 2025 und endet nach 36 Monaten im August 2028. Die Zielgruppe des Vorhabens sind 2700 vulnerable Personen, deren Resilienz gegenüber wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Herausforderungen gestärkt wird. Vulnerabilitätsmarker sind vom Krieg betroffene Personen, Frauen, Personen mit Behinderungen, Veteran*innen und ihre Angehörige sowie Personen, die von Armut betroffen oder bedroht sind. Das Vorhaben hat drei Schwerpunkte: Einkommen schaffende Maßnahmen, gestärkte Handlungsfähigkeit insbesondere von Frauen und verbesserter Zugang zu psychischer Gesundheit und psychosozialer Unterstützung. Während der Projektlaufzeit werden mind. vier in der Projektregion ansässige zivilgesellschaftliche Strukturen gefördert und unterstützt. Diese vier Mittler*innen werden im Sinne der Nachhaltigkeit die durch das Projekt initiierte Strukturen nach Projektende weiterführen. Die Vertreter*innen der lokalen Behörden sind ein weiterer wichtiger Akteur, die ihre Unterstützung für das Projekt zugesichert haben. Das Vorhaben wird von der erfahrenen ukrainischen Nichtregierungsorganisation Rokada umgesetzt. AWO arbeitet mit Rokada seit 2023 zusammen.