Der sozioökonomischen Status von minderjährigen Müttern und Mädchen, die aus Früh- und Zwangsehen kommen, ist verbessert
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202506004-8395
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kamerun
- Finanzierungsvolumen
- € 475.125,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 112.560,00
- Noch verfügbar
- € 362.565,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2025 - 31.10.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Kinderrechte Afrika e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt hat zum Ziel, 1.200 junge Mütter sowie 400 Mädchen, die aus einer Frühverheiratung hervorgegangen sind, nachhaltig in die Gesellschaft zu reintegrieren und gleichzeitig das Bewusstsein für diese Thematik zu schärfen. Konkret soll erreicht werden, dass 80 % der Gemeindemitglieder die Betroffenen positiv aufnehmen und sie auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben unterstützen. Zu diesem Zweck werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, darunter die Gründung von Genossenschaften, in denen 30 Mädchen ihren Lebensunterhalt verdienen können. Zudem erhalten die Betroffenen Zugang zu Alphabetisierungskursen, Ausbildungsmöglichkeiten sowie psychologischer und juristischer Unterstützung. Darüber hinaus werden auch die breite Bevölkerung sowie politische und religiöse Führungspersönlichkeiten aktiv in das Projekt einbezogen, um ein gesellschaftliches Umdenken zu fördern. Zusätzlich werden 20 NROs in diesem Bereich geschult, um den Partner bei der Umsetzung und Begleitung des Projekts zu unterstützen. Die gestärkten und befähigten Zielgruppen setzen anschließend eigene Maßnahmen um, um in drei Regionen die Wiedereingliederung von insgesamt 1.600 betroffenen Mädchen zu sichern und ihre Rechte nachhaltig zu stärken.