WARMIKUNA MUYU: generationenübergreifende und feministische Initiativen zur Prävention von GBV in Bolivien.

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202506004-8397
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bolivien, Plurinationaler Staat
Finanzierungsvolumen
€ 600.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 81.900,00
Noch verfügbar
€ 518.100,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.10.2025 - 14.01.2029 (geplant)
Startdatum
15.10.2025
Geplantes Enddatum
14.01.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Terre des Hommes Deutschland e.V. Hilfe für Kinder in Not
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel der Organisationen Ayni und La Paz ist es, patriarchale Strukturen aufzubrechen und die Autonomie der Frauen und Mädchen in Bolivien zu stärken. Entsprechend tragen die Maßnahmen zur Umsetzung der Frauen- und Kinderrechte bei. In Unterziel 1 werden interkulturelle und generationenübergreifende Kapazitätenstärkung durchgeführt. Hierbei wird ein holistischer Ansatz am Medium Landwirtschaft und Natur umgesetzt, der auch Familienmitglieder und Lehrkräfte der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen einbezieht (gendersensible Schulungen, Empowerment von (jungen) Frauen z.B. in Landwirtschaft, Handwerk und Technik). In Unterziel 2 erhalten die Kinder und Jugendlichen autonome und partizipative Räume, die es ihnen ermöglicht ihre Bedürfnisse zu analysieren, ihre Forderungen zu artikulieren und in entsprechenden Netzwerken national und binational zu konsolidieren. Die Reichweite der Netzwerke wird dazu genutzt weite Teile der Gesellschaft für Gewalt- und Diskriminierungsfreiheit zu sensibilisieren. In Unterziel 3 werden die erarbeiteten Ergebnisse in Produkte umgewandelt, die sich für eine effektive Lobby- und Advocacyarbeit zur Prävention von GBV einsetzen lassen. Gleichzeitig werden die (Sensibilisierungs-)Schulungen aus Unterziel 1 auf öffentliche Träger (Gemeindevorstehende, Beamt*innen, etc.) multipliziert, um die Notwendigkeit der Umsetzung der Schutzgesetze für Kinder und Jugendliche im Allgemeinen und Mädchen und Frauen im Speziellen auf politischer Ebene zu untermauern.